Dienstag, 12. September 2017, 12:05 Uhr

Richard Branson: Auf seiner Privatinsel liegt alles in Schutt

Den Hurrikan „Irma“ hat Richard Branson mit seinem Team zwar im Keller überstanden. Doch die gewaltigen Zerstörungen haben ihn schwer erschüttert. Beim Wiederaufbau will der Milliardär tatkräftig helfen.

Richard Branson: Auf seiner Privatinsel liegt alles in Schutt
Foto: Drew Altizer/WENN.com

Der Hurrikan „Irma“ hat auch auf der Privatinsel Necker Island des britischen Milliardärs und Abenteurers Richard Branson (67) schwere Schäden angerichtet. „Der Großteil der Gebäude und der Vegetation wurde zerstört oder schwer beschädigt“, schrieb der 67-jährige „Virgin“-Gründer in seinem Blog.

Necker Island gehört zu den Britischen Jungferninseln in der Karibik, die von „Irma“ am Wochenende schwer getroffen worden waren. Branson postete dazu am Montag Fotos, die das Ausmaß der Verwüstung zeigen. Auf den Bildern sieht man zerstörte Segelschiffe, aus dem Boden gerissene Bäume und dazwischen Möbel und Türen, die offenbar aus Häusern herausgespült wurden. Der Unternehmer hatte während des Sturms gemeinsam mit seinem Team im Keller seines Hauses ausgeharrt.

Branson betonte, dass es nicht nur um Necker Island gehe. Zehntausende Menschen auf den Britischen Jungferninseln hätten ihr Zuhause und ihren Lebensunterhalt verloren. Er sei nach Puerto Rico gereist, um dort Hilfsaktionen und Wiederaufbaupläne für die Karibik anzustoßen. Der Brite appellierte an andere Regierungen in der Region und an die Londoner Regierung, die Opfer von „Irma“ zu unterstützen. Er selbst wolle so schnell wie möglich zurückkehren, um beim Wiederaufbau zu helfen, schrieb Branson. Er bedankte sich für die zahlreichen Spenden, die bereits eingegangen seien. Branson hat in den vergangenen 30 Jahren mehrere Weltrekordversuche unter anderem in Heißluftballons unternommen und ist auch stark karitativ engagiert. (dpa/KT)