Donnerstag, 14. September 2017, 15:12 Uhr

Halle Berry tief ausgeschnitten als Achtlings-Mutter

Schauspielerin Halle Berry weiß ganz klar aus eigener Erfahrung, wie es sich anfühlt, eine Mutter zu sein. Deshalb kann sie sich auch gut in Millie hineinversetzen, eine Mutter von acht Pflegekindern in Los Angeles 1992.

Halle Berry tief ausgeschnitten als Achtlings-Mutter
Foto: Jaime Espinoza/WENN.com

Somit hat die Oscar-Preisträgerin viele Erfahrungen mit ihren eigenen beiden Kindern in ihre Rolle in dem neuen Film „Kings“ eingebracht. „Die Mutter von acht Kindern zu spielen, ist nicht einfach. Selbst Mutter zu sein, hat mich beim Dreh während jeder Entscheidung beeinflusst“, sagte die Oscar-Preisträgerin am späten Mittwochabend nach der Weltpremiere beim 42. Toronto International Film Festival (TIFF). „Es gibt viele Szenen, deren Gefühle ich selbst schon hundert Mal durchlebt habe“, so Berry.

„Wir knabbern heute noch an der Geschichte“

Berry selbst zeigte sich mit ihren 51 Jahren überraschend selbstbewusst auf dem roten Teppich des Filmfestivals. Sie präsentierte sich in einem aufregenden, weil ausgeschnittenen Overall des libanesischstämmigen Stardesigners Zuhair Murad, der in Paris lebt. Stars wie Marion Cotillard, Taylor Swift, Carrie Underwood, Beyoncé Knowles, Jennifer Lopez, Shakira, Katy Perry trugen schon seine leicht extravaganten Roben.

Halle Berry tief ausgeschnitten als Achtlings-Mutter
Foto: Jaime Espinoza/WENN.com

In „Kings“ erzählt Regisseurin Deniz Gamze Erguven die Geschichte von Millie (Berry), die acht Pflegekinder bei sich aufgenommen hat. Als 1992 die Rassen-Unruhen von Los Angeles ausbrechen, versucht sie mit Hilfe ihres Nachbarn Obie (Daniel Craig), alle Kinder in Sicherheit zu bringen. „Das war eine wichtige Zeit in der amerikanischen Geschichte, und wir knabbern heute noch daran. Wir müssen mehr darüber sprechen“, so Berry.

Beim TIFF in Toronto werden bis zum 17. September 340 Filme gezeigt, darunter 42 deutsche Filme und Koproduktionen. Ab 21. September ist Berry in der britischen Krimikomödie ‚Kingsman: The Golden Circle‘ zu sehen. (dpa/KT)