Donnerstag, 14. September 2017, 10:04 Uhr

Helene Fischer: "Trotz aller Neugierde war ich bisher noch nicht bereit"

Helene Fischer spricht über die Schattenseiten des Ruhmes. Am Dienstag hat die blonde Schlagersängerin gemeinsam mit den Akrobaten vom ‘Cirque du Soleil’ ihre Tour vor knapp 10.000 Fans in der ‘Tui’-Arena in Hannover mit einer dreistündigen Show eröffnet.

Helene Fischer: "Trotz aller Neugierde war ich bisher noch nicht bereit"
Foto: Becher/WENN.COM

Wochenlang hatte sich die 33-Jährige bodenständige Strahlefrau auf die große Tour vorbereitet, bei der 70 Konzerte auf dem Programm stehen, bei denen sie immer wieder ihre Stunts und akrobatischen Leistungen vorführen möchte. Doch das Leben als Superstar hat auch seine Schattenseiten, wie die Musikerin nun im ‘Stern’-Interview zugab: „Es macht mich wahnsinnig, wenn ich die Paparazzi schon morgens sehe.“

Will noch nicht in die Heimat reisen

Ursprünglich kommt die Künstlerin ja aus der sibirischen Stadt Krasnojarsk, in der ihre Eltern noch immer wohnen: „Meine Eltern wollten immer zurück nach Deutschland.“ Sie selbst sei bisher aber nicht wieder in ihre alte Heimat zurückgekehrt: „Trotz aller Neugierde war ich bisher noch nicht bereit für diese bestimmt sehr emotionale Reise in die Vergangenheit meiner Familie.“

Besonders wohl auch, weil sie sich immer noch sehr verbunden mit der russischen Mentalität fühle: „Ich spüre einen gewissen Hang zur Melancholie. Ich liebe Balladen und versinke praktisch in ihnen.“ Auch sie selbst habe nicht mit ihrem großen Erfolg in Deutschland gerechnet: „2014 gab es tatsächlich extreme Phasen, als ‚Atemlos durch die Nacht‘ so groß wurde. Ich kann daher die Leute auch absolut verstehen, die das als Helene-Fischer-Overkill empfunden haben.“ (Bang)