Freitag, 15. September 2017, 22:27 Uhr

Susan Sarandon: Immer ein anderer Duft für jede neue Rolle

Susan Sarandon variiert ihr Parfüm je nach Schauspielrolle. Die 70-Jährige hat eine ganz besondere Methode, um sich ihren Figuren näher zu fühlen und sie besser kennenzulernen: Sie stimmt ihren Duft auf den jeweiligen fiktionalen Charakter ab.

Susan Sarandon: Immer ein anderer Duft für jede neue Rolle
Foto: IPA/WENN.com

Die Rothaarige plaudert aus: „Ich wähle eine Parfüm für jede Figur aus und das hilft mir wirklich dabei, sofort zu dieser Person zu werden.“ Jedoch müsse sie auf diese Weise auch so einiges Leid erdulden: „Für ‚Feud‘ zum Beispiel habe ich recherchiert, denn ich wusste, dass Bette Davis ein bestimmtes Parfüm trägt – aber es war einfach furchtbar. Ich habe versucht, es zu tragen, aber es hat mich verrückt gemacht, also habe ich eines ausgewählt, das aus dieser Zeit stammte und entschied mich für ‚Guerlain Shalimar‘. Für Schwester Helen [in ‚Dead Man Walking‘] ist meine Wahl auf ‚Jean Nate‘ gefallen, weil es sauber riecht und nicht teuer ist.“

Die Co-Stars erinnern sich noch an die Düfte

Dieser Tick würde sogar so weit gehen, dass sich auch ihre Co-Stars noch exakt an die Düfte erinnern können und regelmäßig an ihre Dreharbeiten an der Seite der Hollywood-Schönheit erinnert werden. „Jimmy Spader, mit dem ich ‚Frühstück bei ihr‘ gemacht habe, sagt mir jetzt, dass er immer an diese Zeit in seiner Karriere denken muss, wenn er ‚Chanel No. 5‘ riecht, das ich getragen habe, weil mein Charakter Marilyn Monroe es geliebt hat“, erzählt sie dem ‚Hello!‘-Magazin.

„Und am Set von ‚Bernard and Doris‘ trug ich einen Duft, der ‚New Harlem‘ hieß, an welchen Ralph Fiennes sich so gewöhnte, dass er ihn jetzt immer mit mir und dem Film assoziiert.“ Die Darstellerin selbst bevorzugt dagegen Männerdüfte, da diese „nicht so mega blumig“ seien.