Samstag, 16. September 2017, 18:50 Uhr

"Tom Thaler & Basil": Das Albumdebüt ist da

Wer „Malu“, des gerade erschienenen Debütalbums von Tom Thaler & Basil hört, der bemerkt, dass das Duo zeitloser, ja, unabhängiger als vorher klingt. Der runde Four-to-the-floor-Rhythmus der alten Songs ist aufgebrochen worden, die hohen BPM-Zahlen wurden runtergeschraubt, der Funk für sich entdeckt. Das Ergebnis: ein kantigerer Sound, der trotzdem nichts an Gefühl und Wärme eingebüßt hat.

"Tom Thaler & Basil": Das Albumdebüt ist da
Foto: Basti Mowka

Entstanden ist „Malu“ nach dem Umzug von Tom Thaler & Basil in die Hauptstadt. Dort zogen die beiden nach dem abgeschlossenen Studium an der Popakademie Mannheim erst in eine gemeinsame WG und quartierten sich anschließend in den Riverside Studios ein. Ab und an geht es zum Arbeiten in eine Ferienwohnung nach Holland: Die „Schreiboase“, wie die beiden ihre niederländische Kreativzelle nennen.

Gemeinsam denken sie dort auf Textfragmenten und Melodien herum, tauschen sich aus und probieren herum. Was neu ist: Oft gibt der Text den Beat vor – ganz anders als in der elektronischen Musik.

Sie machen in Berlin die Nacht zum Tag

Wieder zurück in Berlin werden am WG-Küchentisch aus den losen Ideen erst Skizzen und im Studio schließlich richtige Tracks. Insgesamt arbeiten die beiden an über 30 Entwürfen – immer auf der Suche nach den richtigen Sounds und den besten Songs. Ende 2016 sind 12 davon schließlich fertig und fühlen sich wie ein Album an – ein Album, das das erste Berliner Jahr der beiden Jungs und insbesondere den perfekten Vibe der Sommermonate perfekt auf den Punkt bringt. Denn in der heißen Jahreszeit saugen Tom Thaler & Basil das Nachtleben in ihrer neuen Heimatstadt auf.

Sie ziehen von Club zu Club und machen die Nacht zum Tag. Einer der Gründe, warum der neue Sound so viel clubbiger und überhaupt vielschichtiger klingt. „Wir hatten Bock, mit dem Album ganz unterschiedliche Facetten von uns zu zeigen – egal ob musikalisch oder textlich.“

"Tom Thaler & Basil": Das Albumdebüt ist da
Foto: Basti Mowka

Für Tom Thaler & Basil ist heute ein ganz besonderer Tag: „Wir feiern ja mit unserer Releaseparty in den VÖ Tag rein. Also hoffentlich verbringen wir den heutigen Tag mit einem miesen Kater und Konfetti im Ohr.“

Trotz aller Selbstironie und Lockerheit, die beide Jungs versprühen, ist die Veröffentlichung von „Malu“ für sie ein sehr bedeutender Step ihrer Karriere: „Das Album ist uns natürlich extrem wichtig. Viel Zeit, Gedanken und Liebe ist in diese Platte geflossen, daher ist es umso aufregender das Ding endlich loszulassen.“

„Einer unserer besten Songs“

Pünktlich zum Release von „Malu“ veröffentlichten Tom Thaler & Basil das Video zum wohl tiefgründigsten Song der Platte: „In ‚Tauchen‘ geht es darum einen Menschen komplett kennen zu lernen und in den Charakter und Psyche eines Menschen tiefer einzutauchen, als sich nur von der Oberfläche beeindrucken zu lassen. Inspiration dafür war der Song ‚Mind Sex‘ von Dead Prez. Es ist aus unserer Sicht einer der besten Songs die wir je gemacht haben und durch die gesungene Hook von Julius Winterhalter erhält der Track eine Atmosphäre, die wir selten so erzeugt haben.“

Da stellt sich doch direkt die Frage, was eine Frau mitbringen muss, damit Tom Thaler & Basil sie wirklich gut kennenlernen wollen? Toms Antwort spiegelt dabei die entspannte Einstellung der Jungs wider: „Ne kalte Spezi ist ein guter Eisbrecher.“



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