Sonntag, 17. September 2017, 8:57 Uhr

Dave Grohl: Depression ohne Musik

Dave Grohl fühlte sich in der Zeit nach seinem Unfall depressiv. Der 48-jährige Foo Fighters-Star litt schrecklich an den Folgen des Unfalls in Schweden, als er 2015 während der Performance von der Bühne stürzte.

Dave Grohl: Depression ohne Musik
Foto: WENN.com

Im Gespräch mit ‚The Sun Online‘ öffnet sich der Musiker zu seiner schweren Zeit, in der er sogar an Depressionen litt. So schildert er über den tragischen Vorfall: „Ich habe mir nicht nur den Knochen gebrochen, ich habe ihn mir ausgerenkt und alle Bänder gerissen. Aber wir hatten 60 weitere Shows und nachdem ich aus der Operation herauskam, saßen wir in meinem Hotelzimmer und hatten ein Treffen darüber, zu entscheiden, was wir tun. Jeder wollte sichergehen, dass ich in Ordnung bin und dass wir es nicht zu hart pushten.“

Verletzung mental unterschätzt

Er selbst erkannte erst gar nicht, wie schlimm die Verletzung sei, bis er in Physiotherapie war. Grohl musste sich dementsprechend dann doch einer musikalischen Pause unterziehen, was ihm mental jedoch sehr zusetzte. „Ich habe ein wunderschönes Leben außerhalb der Band, aber die Musik ist es wirklich, was mein verdammtes Blut am Pumpen hält […] Nach etwa sechs Monaten, ohne Band oder Musik, fiel ich wirklich in eine Depression, in der ich mich leer fühlte„, beschreibt er seine Zwangspause.

Bandkollege Taylor Hawkins fügt hinzu: „Wir haben uns wirklich um Dave Sorgen gemacht. Ich habe noch nie irgendwelche Entscheidungen von ihm in Frage gestellt, weil er wirkt, als habe er den besten Rock ’n‘ Roll-Kompass für unsere Band. Aber zu dieser Zeit war es wie, ‚Oh verdammt. Wir sind vielleicht erledigt.'“ Er und die anderen Rocker – Nate Mendel, Chris Shiflett, Pat Smear und Rami Jafee – hatten Angst, dass nun alles „aus“ sei. Letztendlich kam Grohl aber zurück und stand mit seinen Kollegen wieder im Studio.