Montag, 18. September 2017, 16:49 Uhr

Björk mit Zeug vorm Gesicht beim Interview

Die isländische Sängerin Björk (51) ist ja bekannt für ihre extravaganten Kostüme – oder soll man diese eher als absurd bezeichnen? Man erinnere sich nur an das berühmt-berüchtigte Schwanenkleid der Künstlerin, mit dem sie 2001 bei den Oscars erschien und damit für ziemlichen Aufruhr sorgte.

Björk mit Zeug vorm Gesicht beim Interview
Foto: Nowness/Youtube

Um ihre gerade neu veröffentlichte Single ‚The Gate’ mit einem neuen Musikvideo zu präsentieren sowie auch ein wenig über ihr neues, neuntes Album zu plaudern, zeigte sich die Ausnahmekünstlerin wieder in einem ganz besonderen Gaga-Fummel.

Da hatte sich die 51-Jährige für das Interview mit dem Videoportal ‚Nowness’ nämlich in ein langes goldenes Etwas mit großer Schleife am Hals geworfen, in dem sie wie ein schlecht verpacktes Geschenk aussah. Dazu wählte sie zu allem Überfluss noch riesige silberne Plateauschuhe, als ob es noch nicht genug glitzern würde.

Blatt vorm Mund oder Brett vorm Kopf?

Es wäre aber nicht Björk, wenn es da nicht noch ein extra Schmankerl gegeben hätte, nämlich eine Art Zier-Blatt mit zwei weißen Fühlern als Gesichtsmaske. Die Dame wollte also offenbar nicht wirklich viel von ihrer Umgebung mitbekommen – ein Wunder, dass sie damit überhaupt den Weg zu dem kleinen Sofa fand, auf dem sie sitzend das Interview gab. Da stellt sich doch die Frage: Hat Björk ein Brett vorm Kopf?

In der 50-minütigen Frage- und Antwort-Runde bezeichnete Björk ihr letztes Album ,Vulnicura’ als „überwiegend über Kummer und Traurigkeit“ handelnd, wobei ihre neue Single ‚The Gate’ viel weniger düster wäre. Für den dazugehörigen Clip hat die Musikerin erneut mit Regisseur Andrew Thomas Huang zuammengearbeitet. Darin trägt sie ein Kleid, was von Gucci-Kreativdirektor Alessandro Michele designt wurde. Das Video ist sehr CGI-lastig und futuristisch.

Ihr neues Album soll im November herauskommen und handelt von der „Wiederentdeckung der Liebe – natürliche auf die typisch Björksche spirituelle Art, in Ermangelung eines besseren Wortes“, so die Musikerin. Und Björk verriet weiter, was den Titel anbetrifft: „Ich hatte tausende Namensvorschläge und ich glaube, dass es ‚Utopia’ genannt wird. Mir fällt nichts besseres ein.“

Man darf gespannt sein, ob die Wahl am Ende tatsächlich auf diesen Namen fällt…(CS)