Dienstag, 19. September 2017, 22:04 Uhr

Noah Slee: Berliner Frischware aus Neuseeland

Mit der von House inspirierten Dance-Hymne „Radar“ veröffentlicht der aus Neuseeland stammende und in Berlin lebende Sänger und Newcomer Noah Slee das erste Video zu seinem Debütalbum „Otherland“ (Majestic Casual Records).

Noah Slee: Berliner Frischware aus Neuseeland
Foto: Wilk

Gedreht wurde der Clip auf Aotearoa (Neuseeland), wo Noah aufwuchs, und auch auf Tonga, wo er geboren wurde. Nicht nur visuell ist das Video eine Rückkehr zu den eigenen Wurzeln. „Es war wirklich eine emotionale, tiefe und lustige Erfahrung nach Hause zu reisen“, erinnert sich Noah. „Das Video ist eine Mischung aus Filmmaterial aus Tonga, West Auckland – und einige Studioaufnahmen gefilmt in Melbourne, Australien. Persönlich war ‚Radar‘ ein Geschenk für mich, um meine Kultur visuell zu repräsentieren.“

Noah Slee mischt Soul mit Elektro

Noah Slee ist ein erstaunliches Talent. Traditionelle Souleinflüsse vermengt er mit elektronischen Sounds. Sein Debütalbum „Otherland“ ist ein tiefgründiges, existenzielles Stück Musik, auf dem er Erfahrungen der Vergangenheit reflektiert. Inhaltlich geht es Liebe, Leidenschaft, Erleuchtung und Glaube, auch vor dem Hintergrund seines Coming Out. Während seine letzte EP zusammen mit dem Berliner Produzententeam KitschKrieg entstand, wurde „Otherland“ vollständig von Multiinstrumentalist Ben Esser produziert.

Noah Slee: Berliner Frischware aus Neuseeland
Foto: Wilk

Als unterschätztes Talent, das von Tastemakern wie Boiler Room und Majestic Casual gefeiert wird, besteht Noahs Erfolgsambition vor allem darin sich selber mit seiner Musik treu zu bleiben. Seit er von Brisbane nach Berlin zog, seinem geliebten zweiten Zuhause, wie er sagt, spielt Noah überall zwischen Kellerclubs und Berghain. Stets bemüht er sich dabei seine Musik für die jeweilige Crowd zu übersetzen, vor der er spielt.