Freitag, 22. September 2017, 19:33 Uhr

Jake Gyllenhaal nimmt das Leben "zu ernst“

Hollywoodstar Jake Gyllenhaal hat Probleme, in ernsten Themen noch ein wenig Humor zu finden, gerade im Angesicht seines neuen Films ‚Stronger‘.

Jake Gyllenhaal nimmt das Leben "zu ernst“
Foto: TNYF/WENN.com

Der Film ist die Adaption der Autobiografie Jeff Baumanns, der bei dem Bombenanschlag 2013 auf den Bostoner Marathon beide Beine verlor. Jake schlüpft in die Rolle des Verletzten und findet es äußert schwierig, dem Charakter ein wenig Humor zu verleihen. „Ich denke, es war schwer für mich, Jeffs Humor in solch dunklen Zeiten zu verstehen. Ich nehme viele Situationen oft zu ernst und sein Sinn für Humor, der so derb ist im Angesicht seiner Situation, kommt so unerwartet.“

Gyllenhaal hat viel dazugelernt

Die Erfahrung, so viel über Jeffs tägliche Herausforderungen zu lernen, hat den Schauspieler viel über sich selbst nachdenken lassen. „Was ich realisiert habe, ist, dass in jedem von uns ein Superheld steckt“, erklärt der 36-Jährige gegenüber ‚Entertainment Tonight‘. Er sehe diese Rolle als Möglichkeit, eine stärkere Person zu werden.

„So einen Charakter zu spielen, ist eine Möglichkeit, mehr über mich selbst zu lernen, meine Fehler und Schwächen zu sehen. Aber Jeff erinnert mich auch jeden Tag daran, meine Stärken in Dingen zu sehen, von denen ich niemals dachte, dass ich stark sein könnte.“