Freitag, 22. September 2017, 14:08 Uhr

Pet Shop Boys von brasilianischen Transen ausgeraubt

Neil Tennant und Chris Lowe von den Pet Shop Boys sind ja eigentlich wegen des Festivals „Rock in Rio“ an die Copacabana gekommen. Ein Ausflug an der Strandpromenade endete mit einer Attacke.

Pet Shop Boys von brasilianischen Transen ausgeraubt
Foto: WENN.com

Nun sind in Rio de Janeiro auch zwei bekannte Popmusiker Opfer der Kriminalität geworden: An der Copacabana wurden die Briten Neil Tennant und Chris Lowe, besser bekannt als Pet Shop Boys, und ihr Produzent Pete Gleadall überfallen. Der Vorfall wurde erst gestern auf der Klatschseite der brasilianischen Zeitung ‚Globo‘ publiziert.

Dem Berichten zufolge wurden sie gegen 21 Uhr nach Verlassen des Belmond Copacabana Palace Hotels an der berühmten Strandpromenade von vier Transvestiten attackiert, als sie eigentlich einen Abend-Spaziergang planten. „Sie haben mir meine Geldbörse und mein iPhone weggenommen“, teilte Sänger Neil Tennant bei Facebook mit.

Keine Messerattacke, wie behauptet

Der 63-jährige Popstar bestritt aber, dass sie mit Messern attackiert worden seien, wie es in Medienberichten heiß. Auch Glendall wurde das Handy abgenommen. Die Pet Shop Boys erklärten ferner, dass es für sie keine große Sache, und die Räuber auch nicht gewalttätig gewesen seien. „Telefondiebstahl ist das häufigste Verbrechen in dieser Gegend“, zitierte der ‚Guardian‘ die Musiker.

Die Pet Shop Boys waren wegen des Festivals „Rock in Rio“ in der brasilianischen Stadt. Der Vorfall ereignete sich bereits am letzten Samstag, wurde aber erst jetzt öffentlich bekannt. Die Band war in einem altehrwürdigen Hotel direkt an der Promenade des berühmten Strandes untergebracht. Danach seien sie nur noch mit Leibwächtern unterwegs gewesen. „Abgesehen davon genießen wir Brasilien“, meinte Tennant. (dpa/KT)