Samstag, 23. September 2017, 9:18 Uhr

Charlie Hunnam im Remake des Häftlings-Dramas "Papillon"

Charlie Hunnam wies zunächst die Rolle in ‚Papillon‘ zurück. Der Schauspieler ist im Remake des Films, der auf der Biografie des französischen Schriftstellers und Sträflings Henri Charrière basiert, zu sehen.

Charlie Hunnam im Remake des Häftlings-Dramas "Papillon"
Foto: Lu Chau/WENN.com

Wie der 37-Jährige Britenstar nun zugibt, hatte er jedoch Anfangs Bedenken, in dem Remake des gleichnamigen Streifens mitzuspielen. Im Interview mit ‚Collider‘ erklärt er: „Das erste Mal, als ich davon hörte, war ich sehr fasziniert. Es kam ein Anruf, sie sagten, ‚[der Regisseur] Michael Noer ist in der Stadt…‘ Sie versuchten, mir zu erklären, wer er war und ich sagte ‚Hört mal, ich weiß wer er ist, ich bin seit einer sehr langer Zeit ein großer, großer Fan […]‘ Ich sagte, dass ich ein Vorurteil hatte gegenüber Remakes von Klassikern und beliebten Filmen. Und zunächst reagierte ich wie von selbst. Ich sagte ‚Nein, ich möchte nicht dabei sein.‘ So sehr ich Michael auch bewundere, ich entschied, dass es nichts für mich war.“

Rolle sollte dann ein anderer bekommen

Hunnam entschied sich jedoch noch einmal um. Die Möglichkeit, mit einem Filmemacher zu arbeiten, den er schon so lange bewunderte, konnte er doch nicht so einfach ablehnen.

„Sie boten die Rolle einem anderen Schauspieler an, den ich wirklich sehr respektiere und bewundere – ich dachte, er trifft echt gute Entscheidungen. Und dann hatte ich plötzlich einen Moment, in dem ich dachte ‚Oh man, ich hab’s echt vermasselt hier.‘ Diesen Gedanken trug ich eine Weile mit mir herum und es quälte mich sehr. Dann schaute ich Michaels anderen Film zweimal an und dachte, dass ich wirklich einen Fehler gemacht habe.“

Das US-amerikanisches Gefangenendrama bei der es um eine Flucht aus der Strafkolonie in Französisch-Guayana gwht, stammt aus dem Jahr 1973. In den Hauptrollen damals Dustin Hoffman und Steve McQueen.