Dienstag, 26. September 2017, 18:20 Uhr

"Die Höhle der Löwen": Der hier sitzt heute auf Judith Williams' Stuhl

In der heutigen vierten Sendung von „Die Höhle der Löwen“ kommt eine Überraschung auf die Gründer zu. Löwin Judith Williams muss heute krankheitsbedingt aussetzen.

"Die Höhle der Löwen": Der hier sitzt heute auf Judith Williams' Stuhl
Investor Dr. Georg Kofler nimmt das Angebot von „Soundbrenner“ kritisch unter die Lupe.
Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Vertreten wird sie von Medienunternehmer Dr. Georg Kofler, der das Löwen-Rudel, bestehend aus Frank Thelen, Ralf Dümmel, Dagmar Wöhrl und Carsten Maschmeyer wieder komplett macht.

Williams hatte es bei der Aufzeichnung im März mit einer schweren Erkältung dahingerafft. Diese Gründer sind in der Show heute ab 20.15 Uhr auf VOX zu sehen.

"Die Höhle der Löwen": Der hier sitzt heute auf Judith Williams' Stuhl
Julia Posniak und Lutz Spending zeigen die Katzenmöbelserie „Kletterletter“. Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

KletterLetter aus Düsseldorf

Der KletterLetter bringt hoffentlich Stubentiger und Raubkatzen zusammen! Für die beiden Freunde Lutz Spendig (39) und Julia Posniak (36) stand fest: Es gibt auf dem Markt einfach keine schönen Kratzbäume für ihre Katzen. Mit dem KletterLetter haben die beiden ein Katzenmöbel in Buchstabenform entwickelt, das stylish und praktisch zugleich ist. Ihre Herstellungskosten für die patentierten Designobjekte sind allerdings noch viel zu hoch. Deshalb suchen Lutz und Julia einen „Löwen“, der ihnen bei der Weiterentwicklung hilft. Für 50.000 Euro bieten sie 20 Prozent ihrer Firmenanteile an.

Steigt ein „Löwe“ bei den Katzenliebhabern ein?

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Florian Simmendinger (r.) und Julian Vogels präsentieren  ein Metronom am Handgelenk. Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Soundbrenner aus Berlin und Hong Kong

Die beiden Gründer Florian Simmendinger (28) und Julian Vogels (29) sind leidenschaftliche Musiker. Genau wie Millionen Musiker weltweit stellen sie sich einer gemeinsamen Herausforderung: dem Rhythmus. „Niemand ist mit der Fähigkeit geboren, perfekt im Rhythmus zu spielen“, so Florian. Nur das Metronom hilft dabei dem Musiker und es ist wahrscheinlich das meistverkaufte Musik-Accessoire der Welt. Doch das Gerät hat auch seine Nachteile, denn viele stören sich schon an dem Ton. Daher haben Florian und Julian das klassische Metronom weiterentwickelt und präsentieren den „Löwen“ ihren Soundbrenner Pulse: ein Metronom, das man nicht hört sondern fühlt! Das Gerät kann am Handgelenk, Arm oder Bein getragen werden und vibriert nun in dem voreingestellten Takt.

Eine Innovation, die viel Investment benötigt. Für 1,5 Millionen Euro würden Florian und Julian 10 Prozent ihrer Firmenanteile abgeben.

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Sonja Zuber aus Hamburg stellt Produkte aus Konjak-Nudeln vor.  Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Kajnok aus Hamburg

„Wer meine Pasta isst, kann abnehmen“, erklärt Sonja Zuber (37). Die Supernudel Kajnok hat kein Fett, kein Zucker, ist glutenfrei, vegan, hat nur acht Kalorien pro 100 Gramm und damit weniger als eine Apfelspalte. Auf die Idee kam sie 2013. Damals brachte eine Freundin der Hamburgerin eine Packung Nudeln ohne Kohlenhydrate aus London mit. Die Grundlage für den Nudelteig ist die ballaststoffreiche und kalorienarme Wurzel der Konjak-Pflanze. Der Nachteil: Die Pflanze riecht extrem nach Fisch. „Bei dem Geruch, der aus der Tüte kam, traf ich eine Entscheidung. Ich möchte diese Nudel nach Deutschland bringen und zwar ohne Geruch!“

Mit dieser Mission reiste Sonja Zuber nach China und bekam nach sechs Monaten ihre erste „Kajnok“-Nudel nach Deutschland geliefert. Mittlerweile wurden schon zwei Millionen Nudelpakete produziert und jetzt sucht Sonja Zuber einen starken Partner, „um aus meiner schlanken Nudel ein echtes Schwergewicht für den deutschen Handel zu machen.“ Für 200.000 Euro bietet sie 10 Prozent ihrer Firmenanteile.

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V.l.: Simon Gabriel, Christoph Eisold, Alexander Wirtgen, Jan-Lucca Sielski präsentieren eine Feder für die Kofferraumöffnung. Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Go Simply aus Schwanewede

Luxus für die Masse, so lautet das Credo von „Go Simply“. Mit ihrem patentierten Heckklappenöffner wollen die Tuningfans und Sandkastenfreunde Christoph Eisold (26), Alexander Wirtgen (26), Simon Gabriel (27) und Jan-Lucca Sielski (26, am Tag der Ausstrahlung 27) Luxus und Komfort in jeden Kleinwagen bringen. Ihr System „Go Simply“ ermöglicht die nachträgliche Umrüstung einer normalen zu einer automatischen Heckklappe, so dass sich per Knopfdruck der Kofferraum öffnet. „Wir waren schon als Jugendliche von der automatischen Heckklappenöffnung fasziniert. Also haben wir selbst den Schraubenzieher in die Hand genommen und unseren Mechanismus entwickelt.

‚Go Simply‘ sind nachrüstbare Federeinsätze in verschiedenen Größen, die auf den vorhandenen Dämpfer der Heckklappe gebaut werden. Der Einbau ist kinderleicht. Man schraubt den Kugelkopf ab und setzt unser System auf“, erklärt Christoph Eisold. Ab 34,99 Euro kostet das patentierte Produkt und ist für über 50 verschiedene Fahrzeuge einsetzbar, zehn weitere sind in Vorbereitung. Aktuell wird „Go Simply“ online vertrieben, jetzt soll der Handel erobert werden.

Für 150.000 Euro würde das Männerquartett zehn Prozent seiner Firmenanteile abgeben.

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Milena Glimbovski aus Berlin präsentieren den Supermarkt ohne Verpackungen. Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Original Unverpackt aus Berlin

Ein Leben ohne Müll: Das ist die Idee von Milena Glimbovski (27). In ihrem „Original Unverpackt“-Shop geht seit 2014 keines ihrer über 600 Produkte mit einer Einweg-Verpackung über die Ladentheke. Stattdessen bringen die Kunden ihre eigenen Mehrweg-Behälter mit, in denen sie Obst, Gemüse, Nudeln, Gewürze oder sogar Kosmetik verstauen können. Marina selbst lebt bereits seit zwei Jahren komplett ohne Müll, doch die Berlinerin will mehr! „Ich will in meinem Online-Shop nachhaltige Produkte vertreiben. Damit erreichen wir Leute, die keinen Unverpackt-Laden in ihrer Nähe haben, aber dennoch nachhaltig konsumieren wollen“, erklärt Milena.

Für den Ausbau des Online-Shops und die Entwicklung neuer eigener Produkte benötigt sie von den „Löwen“ ein Investment von 250.000 Euro und bietet im Tausch zehn Prozent ihres Unternehmens.

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Konstantin (l.) und Benjamin Ladwein aus Trier überlegen, ob sie das Angebot von Frank Thelen für „fit taste“ annehmen sollen. Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

fit taste aus Trier

Die Brüder Konstantin (32) und Benjamin Ladwein (35) sind sportbegeistert und legen viel Wert auf gesunde Ernährung, die ihnen schon ihre Mutter ans Herz gelegt hat. Als vielbeschäftigte Unternehmer fehlt ihnen allerdings oft die Zeit für die Zubereitung frischer Gerichte, die gleichzeitig zu ihren Fitnesszielen passen. Mit ihrem Lieferdienst „fit taste“ soll sich das ändern: Gesunde Sportlermahlzeiten, die die Kunden als Fertiggericht nach Hause bestellen können. In ihrem Online-Shop bieten die Brüder bereits 25 Gerichte für verschiedene Bedürfnisse an, z.B. für den Muskelaufbau oder die Gewichtsabnahme. Olympiasieger und Weltmeister Fabian Hambüchen gehört bereits zum „fit taste“-Team. Der Kunstturner schaltet sich mit einer Videobotschaft in „Die Höhle der Löwen“ und erklärt: „Ich esse seit einem Jahr ‚fit taste‘ und kann es nur jedem weiterempfehlen. Es ist superlecker, und ich wünsche den Jungs viel Erfolg und alles Gute!“

Für das weitere Wachstum ihres Unternehmens benötigen die Gründer ein Kapital von 300.000 Euro und bieten dafür 12,5 Prozent ihrer Firmenanteile.