Dienstag, 26. September 2017, 19:36 Uhr

Taylor Swift: Stalker darf nicht vor Gericht

Taylor Swifts Stalker ist psychisch zu labil, um sich vor Gericht zu verantworten. Mohammed Jaffar, der am 6. März festgenommen wurde, nachdem er die Pop-Prinzessin monatelang gestalkt hatte, erschien am Montag (25. September) vor Gericht in Manhattan, bevor er von seinen Ärzten in eine Klinik überwiesen wurde, wie ‚TMZ‘ berichtet.

Taylor Swift: Stalker darf nicht vor Gericht
Foto: FameFlynet/WENN.com

Die Anklage akzeptierte die Entscheidung und die vorsitzende Richterin vertagte den Prozess bis zu Jaffars Genesung. Im Juni war an die Öffentlichkeit gelangt, dass der besessene Fan vier Stunden lang auf dem Dach von Swifts Anwesen auf die Musikerin gewartet hatte.

Die Staatsanwalt hatte die Situation wie folgt beschrieben: „Der Angeklagte wurde von Videokameras in Swifts Apartment-Komplex aufgenommen, wie er versuchte, in ihre Wohnung zu gelangen. Er verbrachte ungefähr vier Stunden vor ihrem Apartment und auf der Dachterrasse.“

Telefonterror beim Management

Laut Dokumenten, die der Zeitung ‚New York Daily News‘ vorliegen, hatte Jaffar im Januar das Management der ‚Shake It Off‘-Interpretin innerhalb von zwei Wochen fast 60 Mal angerufen, um endlich persönlich mit dem Star zu sprechen. Am 6. Februar verschaffte er sich dann Zutritt zu Swifts Apartment-Komplex, wohin er am 13. Februar zurückkehrte. Eine Stunde lang klingelte er an der Tür der Sängerin, bevor er gebeten wurde, zu gehen. Auf die Frage, ob er schuldig oder unschuldig sei, antwortete Jaffar vor Gericht: „Natürlich nicht schuldig.“