Dienstag, 03. Oktober 2017, 11:08 Uhr

Jimmy Kimmel kämpft hier mit den Tränen

In seiner Late-Night-Show hat Moderator Jimmy Kimmel nach dem Massaker von Las Vegas klare und auch sehr bewegende Worte gefunden.

Der US-Entertainer hat sich in einer emotionalen Ansprache nach dem Massenmord von Las Vegas unter Tränen für schärfere Waffengesetze in den USA ausgesprochen. „Hier haben wir wieder eine weitere schreckliche, unerklärlichen schockierende und schmerzhafte Tragödie, diesmal in Las Vegas, was zufällig meine Heimatstadt ist“, begann Kimmel am Montag seine Late-Night-Show am Montagabend (Ortszeit) in Los Angeles.

Waffengesetze sollen endlich geändert werden

„Kein amerikanischer Bürger braucht ein Maschinengewehr oder gleich zehn davon“. Die Politiker, die den Waffenbesitz unterstützten, sollten beten und um Verzeihung bitten, dass sie der Waffenlobby so viel Einfluss geben.

Kimmel kämpfte bei seiner bewegenden Ansprache über den Vorfall in seiner Heimatstadt immer wieder mit den Tränen. „Die Folge sind nun Kinder ohne Eltern, Väter ohne Söhne, Mütter ohne Töchter.“ Er forderte seine Zuschauer auf, ihre Kongressabgeordneten anzusprechen, damit sich etwas an der Gesetzeslage ändere. „Es reicht nicht, nur zu beten.“ Der TV-Star akzeptiere es nicht, wenn die Leute einfach sagen, dass es nichts gibt, was man gegen Waffengewalt und solche Ereignisse tun könne.

Die Ermittler haben mehr als 17 Schusswaffen im 32. Stockwerk des Mandalay-Bay-Hotels gefunden und in seinem Wohnhaus in Mesquite in der Nähe von Las Vegas weitere 18 Schusswaffen plus Sprengsätze und Munition. Das hinterhältuge Massaker hatte 59 Todesopfer und weit über 500 Verletzte gefordert. (dpa/KT)