Donnerstag, 05. Oktober 2017, 14:50 Uhr

Denis Villeneuve und die "Angst" vor "Blade Runner 2049"

Denis Villeneuve hatte „Angst“ davor, ‚Blade Runner 2049‘ zu drehen. Der Überflieger-Regisseur inszenierte das stark diskutierte Sequel des 1982 erschienenen Science-Fiction-Films ‚Blade Runner‘.

Denis Villeneuve und die "Angst" vor "Blade Runner 2049"
Foto: SonyPictures

Der 50-jährige Regisseur gibt jedoch zu, dass es sowohl beängstigend als auch faszinierend war, den Film zu machen. Er teilt mit: „Zu Beginn war ich bis ins Mark erschrocken. Bevor ich das Drehbuch gelesen habe, fand ich es sehr aufregend, dass Ridley Scott den Film machen wollte [Ridley Scott produzierte den neuen Film]. Zur gleichen Zeit dachte ich mir: ‚Ist das nicht die fantastischste schlechte Idee aller Zeiten?'“

Villeneuve räumt außerdem ein: „Zur Zeit gibt es einen Trend, all die alten Klassiker neu aufzugreifen. Ich war mir nicht sicher, bis ich das Drehbuch gelesen habe. Als ich es dann gelesen habe, verstand ich die Idee dahinter und sah das Potential, einen guten Film zu machen.“

Drehbuch mit starken Ideen

Der neue Film besetzt die Rolle des Rick Deckard mit Hollywood-Ikone Harrison Ford. Außerdem ist auch Ryan Gosling Teil der Besetzung. Villeneuve sagt, es sei die Originalität des neuen Films, die ihn überzeugte, sich dem Projekt anzunehmen. Gegenüber ‚Den of Geek‘ erklärt er: „Das Drehbuch besaß sehr starke Ideen. Daher sagte ich: „Okay, ich verstehe es. Es ist nichts Hochgewürgtes und es recycelt nichts. Es nähert sich von einem komplett anderen Blickwinkel, aber die Poesie dahinter bleibt bestehen. Deswegen fühlte ich mich gezwungen, es zu machen. Es hat ein wenig gedauert, bis ich zugesagt habe, weil es eine so große Verantwortung ist. Von einem künstlerischen Standpunkt aus hat es jedoch Sinn gemacht, das Risiko einzugehen.“

Denis Villeneuve und die "Angst" vor "Blade Runner 2049"
Foto: SonyPictures