Freitag, 06. Oktober 2017, 9:33 Uhr

Popstar Pink im Clinch mit ihrem Vater - und Trump ist schuld

US-Popsängerin Pink ist von ihrem eigenen Vater Jim Moore enttäuscht, weil der für Donald Trump stimmte. Sie spricht von menschlichem Anstand.

Popstar Pink im Clinch mit ihrem Vater - und Trump ist schuld
Foto: : Kurt Iswarienko

Die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten hat ja in vielen amerikanischen Familien für Verstimmungen und in den schlimmsten Fällen für Streit gesorgt – so eben auch bei US-Sängerin Pink (38).

Ihr Vater, ein Vietnam-Veteran, habe Trump im November 2016 gewählt, sagte die Popmusikerin djetzt er „New York Times“. „‚Also hasst du mich?‘ – das war das Letzte, was ich ihm dazu gesagt habe. ‚Du respektierst mich nicht als Frau. Dir wäre es egal, wenn jemand im Shoppingcenter auf (Töchterchen) Willow zugeht und sie unsittlich berührt'“, argumentierte der Star.

„Mein Vater war mein erster Rockstar“

Jim Moore kämpfte im Vietnam-Krieg und schrieb damals den Song „I Have Seen The Rain“, während er in Übersee war. Seine berühmte Tochter veröffentlichte den Track schließlich auf ihrem Album „I’m Not Dead“ im Jahr 2006. Der Song war der erste, den sie als Kind je gehört habe, erzählte sie später. Bei einem Auftritt mit ihrem Vater im Jahr 2015 (siehe Video) nannte sie ihren „ersten Rockstar“.

Pink hatte Song gegen US-Präsident geschrieben

Die 38-Jährige, die 2006 in ihrem Song „Dear Mr. President“ den damaligen republikanischen US-Präsidenten George W. Bush für seine Politik angegriffen hatte, kritisiert das Verhalten Trumps seit seiner Amtseinführung Anfang des Jahres. „Es geht nicht mal mehr um Politik, es geht um menschlichen Anstand.“ Auf die Frage eines Fans, ob sie diesen Song neu aufnehmen wolle sagte sie bereits Anfang des Jahres: „Es gibt für diese schändliche Person keine Worte“.

Nächste Woche bringt Pink ihr neues Album „Beautiful Trauma“ auf den Markt. (dpa/KT)