Samstag, 07. Oktober 2017, 11:59 Uhr

Idris Elba: "Leute sind enttäuscht, wenn sie mich treffen"

Britenstar Idris Elba beschreibt sich selbst eher als schüchtern. Der 45-jährige ‚Dunkle Turm-Schauspieler kann es gar nicht verstehen, dass andere Menschen ihn für einen Partygänger halten – er selbst sieht sich nämlich ganz anders und denkt, die Leute seien dann von seinem wahren Ich enttäuscht.

Idris Elba: "Leute sind enttäuscht, wenn sie mich treffen"
Idris Elba mit Girlfriend Sabrina Dhowre. Foto: Euan Cherry/WENN.com

Mit dem ‚Red‘-Magazin spricht er über das Dilemma mit der Fremd- und Selbstwahrnehmung: „Ich würde nicht sagen, dass ich eine sehr kontaktfreudige Persönlichkeit habe. Ich bin ziemlich schüchtern. Es ist interessant, wie mich Menschen beschreiben, weil ich nicht Mr.-Life-of-the-Party bin. Ich bin ein wenig ein Stubenhocker, wenn ich ehrlich bin.“ Das sei jedoch nichts „Trauriges“, jedoch denke er einfach nur nicht, dass er „so cool“ sei, wie andere ihn sehen. Natürlich könne er das auch sein und Spaß haben, schließlich „feierte“ er schon.

Wenig Selbstbewusstsein?

„Aber Leute werden enttäuscht, wenn sie mich treffen, weil sie erwarten, dass ich wirklich selbstbewusst und aufregend bin und ich sage, ‚Ne, ich gehe jetzt nach Hause.'“, erklärt der Schauspieler. Der ‚Der Dunkle Turm‘-Star ergatterte seine erste Rolle in der BBC-Sitcom ‚2point4 Children‘ in den 90ern. Er erinnert sich, wie aufgeregt er darüber war und wie sehr ihn die Rolle für seine zukünftige Karriere anspornte.

So schildert Elba: „Ich bekam diesen riesigen Scheck mit der Post und war wie, ‚Verdammte Sch***e, das ist mein Geld. Und das ist für Schauspielern! Machst du Witze?‘ Ich habe so viele verschiedene Jobs gemacht, deshalb war es unglaublich so viel Geld für eine Sache zu bekommen.“ Er selbst habe das Geld und das Ausgeben dessen „geliebt“ und würde nun aber jedem raten, sein „Geld zu sparen.“

Ab 7. Dezember ist Elba an der Seite von Kate Winslet in „Zwischen zwei Leben“ (Originaltitel The Mountain Between Us) zu sehen, bei dem sich zwei Fremde nach einem Flugzeugabsturz zusammentun müssen. Elba sagte dem Magazin dazu: „Es war eine interessante Therapiestunde für mich!“