Montag, 09. Oktober 2017, 12:56 Uhr

Demi Lovato ist "stolz", bipolar zu sein

Demi Lovato ist „stolz“ darauf, bipolar zu sein. Die Sängerin ist froh, dass sie über ihre Stimmungsschwankungen sprechen und mit ihrer Stimme anderen helfen kann.

Demi Lovato ist "stolz", bipolar zu sein
Foto: Universal Music

Sie erklärt: „Es macht mir nichts aus. Wenn überhaupt bin ich stolz darauf, bipolar zu sein und darüber sprechen zu können. Bipolare Störungen sind Stimmungsschwankungen. Ich gehe mit meinen Stimmungsschwankungen um, ich handhabe die manischen Episoden sowie auch die Phasen der bipolaren Depressionen. Aber ich nutze meine Stimme, um anderen zu helfen und bin stolz, dies tun zu können.“ Die Sängerin (‚Cool for the Summer‘) spricht sehr offen gegenüber ihren Kampf mit Süchten, ihren Essstörungen und ihrer geistigen Gesundheit in ihrer Vergangenheit. Sie arbeitet stark daran, dass ihre früheren Abhängigkeiten ihr Leben nicht mehr beeinflussen.

Sie geht nicht mehr in Clubs

Die 25-jährige fügt hinzu: „Es geht nicht darum Drogen und Alkohol zu vermeiden, weil ich mich selbst nicht notgedrungen in solche Situationen versetze. Ich gehe nicht in Clubs.'“ Letztes Jahr gab Demi Lovato bekannt, dass sie sich eine Zeit lang aus der Musikindustrie zurückziehen wolle. Jetzt offenbart sie, dass sie dies tat, weil sie „zu dem Punkt gekommen ist, an dem ihre Unsicherheiten gewonnen haben“.

Demi Lovato ist "stolz", bipolar zu sein
Foto: Universal Music

Heftig Gegenwind nach Interviews

Dem ‚Rolling Stones‘-Magazin erklärt sie ihre Gedanken dahinter: „Ich glaube, ich habe mich zu viel darüber gesorgt, was die Leute über mich denken. […] Ich wollte, dass mich jeder liebt. Ich bekam heftige Gegenreaktionen nach Interviews, die rekonstruiert wurden oder auf Tweets, in die die Leute zu viel reingelesen haben. Jetzt ist es mir egal. Ich konzentriere mich nicht mehr so sehr darauf, ob die Leute mich mögen. Ich will einfach mein Ding durchziehen und Musikerin sein.“

Gerade ist Demis neustes Album „Tell Me You Love Me“ erschienen.