Freitag, 13. Oktober 2017, 11:54 Uhr

Jason Momoa: Vergewaltigungsscherz tut ihm leid

Jason Momoa hat sich für seinen ‚Game of Thrones‘-Witz über Vergewaltigung entschuldigt. 2011 schilderte er noch auf einer Comic-Con-Sitzung, warum er das Sci-Fi- und Fantasygenre so sehr „liebe“, nämlich: „Weil es so viele Dinge gibt, die du tun kannst, wie etwa jemandem die Zunge aus dem Hals zu reißen und damit davon zu kommen, und wunderschöne Frauen zu vergewaltigen.“

Jason Momoa: Vergewaltigungsscherz tut ihm leid
Foto: Judy Eddy/WENN.com

Doch nun, wohl auch durch den Harvey-Weinstein-Skandal geprägt, gibt sich Momoa, der als Khal in ‚Game of Thrones‘ Daenerys Targaryen vergewaltigte, eher kleinlaut und entschuldigte sich auf Instagram bei seinen Fans für die damalige Aussage.

So schilderte er: „Ich bin in Australien zu den begründeten Reaktionen von vielen Menschen auf einen geschmacklosen Witz aufgewacht, den ich vor Jahren in Halle H machte, wofür ich mich entschuldige. Ich bin immer noch schwer von mir selbst enttäuscht von der Gefühllosigkeit meiner Anmerkungen an diesem Tag.“

Geschmacklose Bemerkung

Momoa sei sich jedoch bewusst, dass auch seine „ernsthafteste Entschuldigung“ diese „schmerzhaften Worte“ nicht rückgängig machen kann. „Vergewaltigung“ kann jeden betreffen und er selbst habe es unter seinen eigenen „Familienmitgliedern und Freunden“ erlebt. So denke er nun, dass sein Kommentar „geschmacklos“ war. Der Schauspieler schloss den ehrlichen Post mit den folgenden Worten ab: „Es ist inakzeptabel und ich entschuldige mich aufrichtig mit einem schweren Herzen für die Wörter, die ich sagte. Entschuldigung, Jason.“