Freitag, 13. Oktober 2017, 6:51 Uhr

Till Lindemann über die Mischpoke vom roten Teppich

Till Lindemann, Frontmann von Rammstein, hat gerade mit Joey Kelly einen opulenten Bildband über die gemeinsame Reise zum Yukon-River in Kanada herausgebracht (wir berichteten). Offen wie selten sprach er nun auch darüber, worüber die beiden auf ihrer dreiwöchigen Abenteuer-Reise so gelästert haben.

Till Lindemann über die Mischpoke vom roten Teppich
Was für ein Bild: Herr Lindemann kommt und keiner schaut hin. Foto: AEDT/WENN.com

Der Meister plaudert ja selten aus dem Nähkästchen und schon gar nicht über jene Möchtegern-Promis, die immer häufiger die Roten Teppiche bei Premieren bevölkern, wie die Mücken das Abendlicht einer Straßenlaterne. Mit Sportskanone und Musiker Joey Kelly kam das Thema auch auf jene bemitleidenswerten Figuren, die offenbar keinen roten Teppich auslassen.

Der Rockstar erzählte dazu im Interview mit der aktuellen Ausgabe des Playboy ‚Playboy‘: „Ab und zu gab es so kleine Anfälle, da haben wir über unsere Prominenten in der Fernseh- und Musiklandschaft lustig gemacht. Wir beide haben so Erfahrungen mit A-, B-, C- und D-Promis. (lacht).“ Mit Joey hätte er jedenfalls viel gelacht über die verschiedenen Anekdoten.

Die tragen den roten Teppich sogar als Turban

„Es gibt einfach viele Begegnungen, die sehr bizarr sind. Gerade mit nicht so bekannten, aber bekannt sein wollenden Künstlern oder Akteuren“, so der 54-jährige Popstar, der mit Rammstein eine echte Weltkarriere hingelegt hat. „Die machen sich extrem wichtig, wickeln sich in den roten Teppich ein und tragen ihn als Turban.“

Namen wollte der Musiker allerdings nicht nennen, erklärte aber auf die Frage, ob sich denn mit zunehmender Berühmtheit auch der Freundeskreis erweitere oder verringere: „Es werden definitiv mehr, aber nicht alle meines es Ernst. Es gibt natürlich immer die sogenannten Kuttenlecker“. Womit sich der Kreis zu den C- und D-Promis ja auch wieder schließt…