Freitag, 20. Oktober 2017, 13:20 Uhr

Claudia Schiffer: "Fashion-Industrie ist surreal"

Claudia Schiffer findet, dass die Modeindustrie keinen Bezug zum realen Leben hat. Das deutsche Supermodel landete bereits im Alter von 17 Jahren einen Deal mit der Metropolitan-Modelagentur.

Claudia Schiffer: "Fashion-Industrie ist surreal"
Foto: Visual/WENN.com

Im Laufe der Jahre hat die schöne Blondine jedoch ihre Lektionen gelernt und blickt heute anders auf die Fashion-Welt: „Ich bin eine sehr logische und realistische Person und über die Jahre habe ich erkannt, dass diese Momente in der Modeindustrie wundervoll, aber auch kurz sind und nicht das wahre Leben reflektieren.“

Im Gespräch mit ‚Vogue.com‘ fügt die 47-Jährige hinzu, dass sie inzwischen viel bewusster über Engagements entscheidet: „Vor vielen Jahren habe ich die Entscheidung getroffen, dass ich ganz glücklich mit dem bin, was ich habe – sehr glücklich. Also will ich nur mit Firmen und Produkten arbeiten, die ich liebe.“ Projekte, für die Claudia unterschreibt, müssen also „besonders“ sein, um sie wirklich zu reizen.

Große Umbrüche in der Fashion-Welt

„Ich strecke meine Zehen gewissermaßen [in die Fashion-Szene] raus und rein“, beschreibt sie ihr Verhältnis zur Mode. Auch über den Wandel in der Industrie spricht die Catwalk-Ikone. „Die Leute fragen mich ständig, ‚Was ist genau [in der Supermodel-Ära] passiert? Was war das Geheimrezept?‘ Alles, was ich dazu sagen kann, ist, dass wir alle anders waren und komplett verschiedene Karrierepfade verfolgt haben, also gab es kein Geheimrezept, aber es gab eine gewaltige Bewegung in der Fashion-Welt und große Umbrüche“, so Claudia. Heute würde alles viel hektischer ablaufen, was es schwieriger mache, den Durchbruch zu schaffen: „Ich habe so viele Interviews gelesen, in der Models als ‚Supermodels des Moments‘ bezeichnet werden. Man muss jetzt viel härter arbeiten, glaube ich.“