Freitag, 20. Oktober 2017, 17:50 Uhr

Melanie Griffith spricht erstmals über ihre Epilepsie-Anfälle

Schauspielerin Melanie Griffith hat jetzt offen über ihre Epilepsie-Erkrankung berichtet. Die 60-Jährige litt seit Jahren an der Erkrankung und scheint nun auch zu wissen, was der Grund für die Anfälle war.

Melanie Griffith spricht erstmals über ihre Epilepsie-Anfälle
Kaum wiederzuerkennen: Griffith Anfang Oktober. Foto: WENN.com

„„Ich war unglaublich gestresst.  Jeder Anfall, den ich hatte, passierte an einem Punkt, an dem ich sehr gestresst war“, zitierte der „Hollywood Reporter“ die US-Schauspielerin, die in den 1980er Jahren zu den größten Stars in Hollywood gehörte. Griffith hatte sich bei der „Women’s Brain Health Initiative“ in Beverly Hills – einer Gesprächsrunde zu Gehirnerkrankungen bei Frauen in Los Angeles – geäußert.

Die Ärzte hätten lange Zeit nicht gewusst, was hinter der „Anomalie“ stecke. „Niemand erklärte mir irgendetwas“, erzählte die Mutter von Hollywoodstar Dakota Johnson.

Erst nach zwei Anfällen auf einer Jacht in Cannes vor einigen Jahren habe man Epilepsie diagnostiziert. „20 Jahre lang hat mir keiner irgendetwas gesagt, keiner hatte sich die Mühe gemacht, eine Diagnose zu stellen“. Durch die passenden Medikamente habe sie seit vier Jahren keinen Anfall mehr gehabt.

Scheidung von Banderas brachte Heilung

„Ich habe mich scheiden lassen, was eine wahre Heilung für mich war“, sagte Griffith sehr offen, die sich vor drei Jahren von ihrem langjährigen Ehemann Antonio Banderas getrennt hatte. Kürzlich habe sie erneut Tests an ihrem Gehirn durchführen lassen. „Sie haben nichts von der Epilepsie finden können. Sie konnten gar nichts finden. Es war vor allem der Stress.“ (dpa/KT)