Freitag, 20. Oktober 2017, 22:10 Uhr

Preview: Fahri Yardim in "Whatever Happens"

Die neue Kinokomödie ‚Whatever Happens‘ (Kinostart am 30. November 2017) beginnt dort, wo andere Liebesgeschichten enden: In der vermeintlich letzten gemeinsamen Nacht vor der endgültigen Trennung.

Preview: Fahri Yardim in "Whatever Happens"
Foto: Universum

In zwei miteinander verwobenen Zeitebenen erlebt man die Stationen einer Beziehung mit allen ihren Höhen und Tiefen. Die lauten und die leisen Momente, das gemeinsame Glück und den Schmerz der Entfremdung. Eben so wie das Leben spielt.

Dabei steht im Mittelpunkt dieser modernen Liebesgeschichte ein Paar, das weniger mit äußeren Konventionen als vor allem mit den eigenen Erwartungen und Ansprüchen zu kämpfen hat. Die letzte gemeinsame Nacht wird zum Turning Point und zeigt, dass das wahre Glück oftmals in der Unvollkommenheit liegt, im Zusammenraufen und Probieren. Hannah und Julian wird bewusst, dass die wichtigsten Entscheidungen im Leben immer wieder neu getroffen werden müssen und dass das Ende auch ein neuer Anfang sein kann.

Die männliche Hauptrolle wird von Fahri Yardim („Almanya – Willkommen in Deutschland“) verkörpert. An seiner Seite ist die niederländische Schauspielerin und Shootingstar Sylvia Hoeks („Blade Runner 2049“, „Renegades“) zu sehen.

Und darum geht’s in „Whatever Happens“

Die Trennung ist beschlossen: Hannah und Julian treffen sich noch ein letztes Mal zur Wohnungsübergabe, die kurz und schmerzlos über die Bühne gehen soll. Das ist zumindest der Plan. Doch nichts verläuft wie gedacht: Die Übergabe platzt und die beiden sitzen, ausgerechnet am Silvesterabend, nach wochenlanger Funkstille, gemeinsam in ihrer ehemaligen Wohnung fest. Dabei müssten sie schon längst auf der Party ihrer besten Freunde sein, um einen letzten gemeinsamen Auftritt hinzulegen.

Preview: Fahri Yardim in "Whatever Happens"

Vor sieben Jahren haben sich Hannah und Julian bei einer Wohnungsbesichtigung kennengelernt und wurden zu Mitbewohnern wider Willen. Sie, die zielstrebige Jurastudentin, er, der in den Tag hineinlebende Fotograf. Plan versus Planlosigkeit. Aus den Mitbewohnern wird ein ungleiches, aber sich liebendes Paar.

Während Julian beruflich zurücksteckt, startet Hannah durch. Die beiden entfernen sich immer mehr voneinander und teilen ihren Alltag zunehmend mit anderen. Am Tiefpunkt der Beziehung steht plötzlich ein ungelöster Konflikt aus der Vergangenheit im Raum und stellt alles in Frage.

Preview: Fahri Yardim in "Whatever Happens"
Foto: Universum

Fahri Yardim zeigt sich mal anders

Regisseur Niels Laupert war begeistert, Fahri Yardim (der zuletzt u.a. in der Serie ‚Jerks‘ und im Kino in ‚Jugend ohne Gott‘ zu sehen war) mal von einer völlig anderen Seite zu erleben. „Hier kokettierte er nicht mit Humor und Blödeleien, sondern hielt mit Klugheit und Seele eine Rede für vier junge Männer aus Berlin-Kreuzberg, die für ein Projekt für den Dialog zwischen Kulturen ausgezeichnet wurden.“

„Als wir uns dann trafen, war das Eis sofort gebrochen. Fahri war so entwaffnend ehrlich und wir redeten sofort wie alte Vertraute über den Blick auf das Leben. Er kann nicht nur lustig, sondern hat auch etwas ganz, ganz Tiefes und ein großes Herz.“

Preview: Fahri Yardim in "Whatever Happens"
Foto: Universum