Samstag, 21. Oktober 2017, 13:45 Uhr

Verona Pooth spricht erstmals über die Trennung

Moderatorin und Werbe-Ikone Verona Pooth hat sich von Facebook getrennt (wir berichteten). „Zu viel Hass“ – diese Meldung ging am Freitag durch die Presse. Ihren 100.000 Facebook-Fans sagte Pooth Adieu und schoss ihre Seite. Bislang hatte sich nur ihr Manager dazu geäußert.

Verona Pooth spricht erstmals über die Trennung
Verona Pooth letzten Monat in Berlin. Foto: WENN.com

Jetzt meldet sich Verona höchstselbst und spricht Klartext: In der „Julia Porath Show“ heute beim Radiosender Antenne MV, die sich auf die Themen und Trends aus dem Social Web spezialisiert, erklärt die 49-Jährige die Hintergründe ihrer Trennung von dem Netzwerk.

Niveaulose Hass-Kommentare

Der Schluss-Strich bei Facebook habe zwei Gründe, wie sie erklärte. Zum einen sei Instagram für sie interessanter.  Bei Facebook zählt die Moderatorin 100.000 Fans, bei Instagram knapp doppelt so viel. Die berufstätige zweifache Mama sagte dazu: „Die meisten sind sowieso bei beiden Plattformen angemeldet – und für mich ist es einfach viel Arbeit, überall zu antworten.“

Zum anderen hat Verona die Hass-Kommentare ihrer User satt: „Wenn einer bei Facebook schreibt: „Du bist eine geile Schlampe“ oder „zieh dich aus“. Das finde ich einfach nur primitiv – und habe dafür auch keine Antwort parat. Dafür bin ich einfach zu erwachsen – und hab auch schon zu viel erlebt. 25 Jahre Medien – hallo?!“, sagt Verona Pooth lachend.

Sympathische Antworten wurden gelöscht

Am Anfang ging sie auf ihre Hater ein, antwortete selbst auf die Kommentare im Web. Auf die Aussage, sie solle in Würde altern und nicht so viel Botox spritzen, antwortete die 49-Jährige schlagfertig: „Das ist aber gemein, so etwas einer 30-Jährigen Frau zu sagen J.“ Witzig und authentisch geantwortet. So ist Verona.

Verona Pooth spricht erstmals über die Trennung
Kennt sich mit Social Media-Stars aus: Moderatorin Julia Porath. Foto: Antenne MV

Die User haben das Posting dann ganz gelöscht – und das hat sie geärgert. Wörtlich sagt sie in der Radio-Show: „Erst mach´ ich mir die Mühe, antworte mit Augenzwinkern persönlich. Und dann löschen sie ihren Kommentar. Die können nicht den kleinsten Gegenwind ab. Das sehe ich jetzt nicht mehr ein.“