Dienstag, 24. Oktober 2017, 8:50 Uhr

Kelly Clarkson dachte über Selbstmord nach

Kelly Clarkson legt in einer emotionalen Beichte ihre Seele bloß. Die 35-Jährige ist eine der wenigen Castingshow-Gewinner, die noch immer an der Spitze der Musikindustrie stehen. Doch zu Beginn ihrer Karriere wurde die zweifache Mutter so stark unter Druck gesetzt, an Gewicht zu verlieren, dass sie ihrem Leben am liebsten ein Ende gesetzt hätte.

Kelly Clarkson dachte über Selbstmord nach
Foto: Apega/WENN.com

Sie enthüllte nun: „Als ich wirklich dünn war, wollte ich mich umbringen. Ich fühlte mich schrecklich, außen wie innen, vier Jahre meines Lebens lang.“ Doch gekümmert habe es niemanden, denn alle achteten nur auf ihr makelloses Äußere: „Ästhetisch habe ich gepasst.“ Die ‚Because of You‘-Sängerin, die in der Schule mit einer Essstörung zu kämpfen hatte, durchlebte anschließend eine der dunkelsten Zeiten ihres Lebens. „Ich dachte, dass der einzige Ausweg ein Karriereende sein würde“, gesteht sie.

Krach mit dem Plattenlabel

Die Konsequenzen waren drastisch: „Ich habe meine Knie und Füße zerstört, weil ich die ganze Zeit nur meine Kopfhörer in die Ohren gesteckt habe und gelaufen bin. Ich war die ganze Zeit im Fitnessstudio.“

Damals stand die Künstlerin noch bei RCA Records unter Vertrag. Immer häufiger flogen jedoch die Fetzen zwischen ihr und dem Plattenlabel, so stritten sie etwa 2007 heftig wegen der Songauswahl für Kellys Album ‚My December‘. Dem ‚Attitude‘-Magazin vertraut sie an: „Ich war von sehr negativen Leuten umgeben und ich habe es herausgeschafft, weil ich auch großartige Leute hatte. Es ging darum, sich umzudrehen, ihnen gegenüber zu stehen und ins Licht zu gehen.“