Montag, 30. Oktober 2017, 20:27 Uhr

Mark Ruffalo: Neuer "Thor"-Film macht Marvel-Universum kaputt

Mark Ruffalo fürchtete, dass ‚Thor: Tag der Entscheidung‘ das Marvel-Kinouniversum kaputt machen würde. Der 49-Jährige war sich lange nicht sicher, ob die ungewöhnliche Herangehensweise von Regisseur Taika Waititi der Filmreihe schaden könnte.

Mark Ruffalo: Neuer "Thor"-Film macht Marvel-Universum kaputt
Bruce Banner/Hulk (Mark Ruffalo) und Thor (Chris Hemsworth) Foto: Jasin Boland. Marvel Studios 2017

Im Interview mit ‚Collider‘ gesteht der Hulk-Darsteller: „Weißt du, wie oft ich gesagt habe, dass wir das Marvel-Universum kaputt machen? Wir haben alles anders gemacht. Wir haben komplett von vorne angefangen mit dem Film.“

Im Vergleich zu den beiden vorangegangenen ‚Thor‘-Filmen sei der neue Steifen deutlich humorvoller und das stellte ein beachtliches Risiko für das Filmstudio dar. „Wir haben mit der ‚Thor‘-Filmreihe gebrochen. Uns war die Wahrnehmung von Banner egal. Uns war die Wahrnehmung von Hulk egal. Wir haben uns nicht um die Wahrnehmung von Thor gekümmert“, gibt der Schauspieler zu.

Gute Resonanzen auf den neuen Film

Laut Filmkritikern scheint sich das Risiko gelohnt zu haben. Der Film darf sich bisher über viele positive Bewertungen freuen. Die Lorbeeren gebühren besonders dem Regisseur Waititi. Ruffalo lobt den Neuseeländer vor allem für seine „rebellische Mentalität“, die er ans Set gebracht haben soll. „Wir haben gesagt, ‚Lasst es uns auf den besten, ehrlichsten und spaßigsten Weg machen‘. Und Taika hat es so gemacht und hatte keine Angst davor. […] Wir haben sehr viel improvisiert. Wir haben gespielt. Er hat eine Atmosphäre geschaffen, in der wir befreit aufspielen konnten. Und wir haben Scherze gemacht und er hat auch einen Witz gemacht und dann ist daraus wieder ein neuer Witz geworden… Diese Verspieltheit lässt sich am Bildschirm gut erkennen“, erzählt Ruffalo über die Zeit am Set.

Mark Ruffalo: Neuer "Thor"-Film macht Marvel-Universum kaputt
Foto: Jasin Boland. Marvel Studios 2017

„Thor: Tag der Entsheidung“ startet am 2. November 2017.