Dienstag, 31. Oktober 2017, 18:54 Uhr

"Die Höhle der Löwen": Das sind heute die Ideen aus Folge 9

In der aktuellen vierten Staffel „Die Höhle der Löwen“ kämpfen die Investoren Judith Williams, Carsten Maschmeyer, Frank Thelen, Ralf Dümmel und Dagmar Wöhrl um die Gründer mit den besten Ideen. Wer heute zu den Präsentatoren zählt, verraten wir hier wie jeden Dienstag.

"Die Höhle der Löwen": Das sind heute die Ideen aus Folge 9
Die Löwen Judith Williams (l.) und Dagmar Wöhrl beraten sich. Im Vordergrund: Frank Thelen. Foto: MG RTL D / Frank Hempel

Foodguide aus Hamburg

Ob in der Heimat oder in der fremden Stadt: Das perfekte Restaurant für den kleinen und großen Hunger zu finden, kann manchmal sehr zeitraubend sein. Mit der App von Malte Steiert (24) und Finn Fahrenkrug (26) aus Hamburg soll das nun der Vergangenheit angehören. „Die Foodguide-App richtet sich nach dem aktuellen Standort und zeigt Gerichte aus den beliebtesten Restaurants – von anderen Nutzern hochgeladen“, erklären Malte und Finn. So kann sich der User nach dem Tinder-Prinzip durch die angezeigten Vorschläge wischen. Ist ein Favorit ausgemacht, kann direkt über Foodguide ein Tisch reserviert werden und die Kartenansicht zeigt den schnellsten Weg zum Restaurant.

"Die Höhle der Löwen": Das sind heute die Ideen aus Folge 9
Malte Steinert (r.) und Finn Fahrenkrug präsentieren die App „Foodguide“. Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Oder man lässt sich das Essen nach Hause liefern und bezahlt über die App. Ca. 500.000 User nutzen bereits Foodguide. Um weiter zu wachsen und weltweit zu expandieren, benötigen die Gründer 450.000 Euro und würden dafür 15 Prozent ihrer Firmenanteile abgeben.

FluxPort aus Berlin

Fast jeder kennt das Problem: Der Akku des Smartphones neigt sich dem Ende zu, doch ein Ladegerät ist gerade nicht zur Hand oder es ist keine Steckdose auffindbar. Sener Abanozoglu (37) und Nejmettin Cinar (52) ermöglichen mit FluxPort das unkomplizierte, kabellose Aufladen für unterwegs. Über die FluxPort-App findet sich der nächstgelegene Standort zum Aufladen des Akkus, wie z.B. in einem Café, Restaurant oder am Flughafen. Zusätzlich zu den Unternehmenspartnern zählen die Gründer auch die Privathaushalte zu ihrer Zielgruppe. Um sich im Vertrieb besser aufstellen zu können haben die Berliner einen Kapitalbedarf von einer Million Euro und bieten dafür zehn Prozent ihrer Firmenanteile. Ob das ein lukratives Angebot für einen der „Löwen“ ist?

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Nejmettin Cinar (l.) und Sener Abanzoglu präsentieren „FluxPort“- ein Wireless-Charging System. Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

RubberBÜX aus Bremerhaven

Die Latzhose von Angelika Hansen (51) soll das Must-Have auf Musik-Festivals werden. Die „RubberBÜX“ ist eine wasserabweisende Gummi-Latzhose und somit die ideale Hose für Festivals, egal bei welcher Wetterlage. Angelika Hansen bietet die Hose in den Farben Schwarz, Weiß und Pink an. Der Clou: Mit Lackstiften oder AirBrush können die Besitzer sie sich nach eigenen Wünschen individuell gestalten.

Um die „RubberBÜX“ zur Grundausstattung aller Festivalgänger zu machen, benötigt Angelika Hansen 20.000 Euro und einen starken Partner. Dafür würde die gelernte Einzelhandelskauffrau 25 Prozent ihrer Firmenanteile abgeben. Bisher hat sie alles alleine gestemmt, wird ein „Löwe“ ihr jetzt unter die Arme greifen?

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Angelika Hansen präsentiert ihr Produkt die „Rubberbüx“. Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Fried Elements aus Vellmar

„Mit unserem Produkt werden die ‚Löwen‘ sicher aus der Fassung geraten“, da sind sich Vater Walter Fried (80) und Sohn Carsten Fried (50) sicher. Zusammen haben sie das Unternehmen „Fried Elements“ gegründet und verkaufen ihr eigens entwickeltes Hilfeset zum Ein- und Aushängen von Türen. Auf die Idee kam Walter Fried als er, von einer Schulterverletzung geplagt, alleine versuchte eine Tür auszuhängen. Das funktionierte nicht und es gab auch kein Werkzeug, das er zur Hilfe nehmen konnte. Als Handwerker der alten Schule machte sich Walter an die Arbeit und erfand kurzerhand selbst ein Werkzeug.

Mit 100.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile wollen Walter und Carsten ihr Produkt in alle Haushalte bringen und suchen nun die Unterstützung der „Löwen“.

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Walter (r.) und Carsten Fried aus Vellmar präsentieren mit „Fried Elements“ ein Hilfe-Set zum Aus- und Einhängen von Türen. Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Rasenreich aus Wien

„Mit meiner Leidenschaft und meinem technischen Wissen werde ich die Fußballwelt revolutionieren“, erklärt Johannes Anderl (32) sein hochgestecktes Ziel. Bevor er die Firma Rasenreich mitgegründet hat, arbeitete der Österreicher als Produktentwickler im Headquarter für NIKE in Oregon (USA). Aus einem Kunstprojekt heraus ist die Idee zu diesem Fußball-Trainingsgerät entstanden: Rasenreich CORPUS ist so groß wie ein Fußball, so schwer wie ein Fußball und verarbeitet wie ein Fußball. Nur ist es kein runder Ball sondern in der Form eines symmetrisches Dreiecks oder einer Kapsel.

Trainingsziel mit diesem Produkt, das unter fairen Arbeitsbedingungen produziert wird, ist es, Koordination, Technik, Reaktionsfähigkeit und Handlungsschnelligkeit zu verbessern. „Ich hoffe auf eine Deal mit einem ‚Löwen‘, weil ich mir gerade im Bereich Kontakte und Erfahrung Hilfestellung erwarte“, so Johannes Anderl.

„Optimal wäre es, einen ‚Löwen‘ oder eine ‚Löwin‘ zu gewinnen, der oder die im Fußball gut vernetzt ist und uns möglicherweise auch den ein oder anderen Spieler oder Trainer vermitteln kann, den wir für unsere Sache gewinnen können.“ Für 80.000 Euro bietet er 20 Prozent Unternehmensanteile an – wird ein „Löwe“ in das Fußballgeschäft einsteigen?

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Johannes Anderl (2.v.l.) und Nicholas Pöschl (r.) aus Wien präsentieren mit „Rasenreich“ krumme Fußbälle. Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Bone Brox aus Berlin

Konrad Knops (31) und Jin-Woo Bae (35) beleben eine alte Tradition: Omas gute Knochenbrühe ist das ursprünglichste Superfood und die gibt es jetzt fertig in Gläsern von Bone Brox zu kaufen. Dabei achten die beiden Gründer besonders auf hoch qualitative Zutaten. Bio-Knochen von Freilandhühnern oder Weiderindern werden mit Gemüse und Kräutern (ebenfalls in Bio-Qualitat) 18 Stunden gekocht. Das Ergebnis: Eine gesunde, nährstoffreiche und schmackhafte Brühe. Diese kann pur getrunken, mit weiteren Zutaten verfeinert oder als Basis zum Kochen für Suppen oder Soßen genutzt werden.

Um ihr Unternehmen deutschlandweit bekannt zu machen und weiter zu wachsen, haben sie einen Kapitalbedarf von 350.000 Euro und bieten dem potenziellen Investor dafür zehn Prozent ihrer Firmenanteile an.

"Die Höhle der Löwen": Das sind heute die Ideen aus Folge 9
Konrad Kaspar Knops (l.) und Jin-Woo Bae präsentieren mit „Bone Brox“ eine Knochenbrühe. Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer