Mittwoch, 01. November 2017, 21:47 Uhr

Colin Farrell: Dieser Film zog ihn total runter

Colin Farrell hat sich nach den Dreharbeiten zum Thriller ‚Killing of a Sacred Deer‘ „fünf oder sechs Tage Urlaub“ genommen, weil er sich durch den „düsteren Kern“des Films niedergeschlagen fühlte.

Colin Farrell: Dieser Film zog ihn total runter
Foto: WENN.com

Der 41-jährige Schauspieler spielt an der Seite von Nicole Kidman den Chirug Steven Murphy im neuen Psychothriller von Yorgos Lanthimos. Farrell gibt zu, dass ihm die Rolle zu schaffen gemacht hat. Ein Teil des Problems war, dass er seinem Charakter nicht entfliehen konnte, wenn er nicht am Set war, weil er sich für seine Rolle einen Bart wachsen lassen musste.

Im Gespräch mit der Metro sagt Farrell: „Ich hasse es, immer darüber zu sprechen, dass ich diese Arbeit schwer finde, aufgrund meiner katholischen Schuld. Ich weiß, dass ich Glück habe. Aber um ehrlich gegenüber Gott zu sein, war ich am Ende des Films niedergeschlagen. Teilweise hatte das mit dem Bart zu tun. Manche Leute lieben Bärte, aber mich hat es wirklich runtergezogen.“

Nach zwei Wochen war er fix und fertig

Weiter erzählte er: „Aber größtenteils war es die Stimmung des Films. In seinem Kern ist er einfach nur düster. Yorgos glaubt, dass es eine Komödie ist, dass der Film sein ‚Anchorman‘ ist. Ich bin anderer Ansicht. Nach zwei Wochen war ich fertig. In der Nacht haben wir zusammengepackt und ich rasierte den Bart ab. Das hat ein wenig geholfen. Anstatt direkt nach Hause zu fahren und gegenüber meinen Kindern so zu tun, als sei ich glücklich und fröhlich, habe ich mir fünf oder sechs Tage Urlaub genommen. Ich bin wandern gegangen, war in der Natur und solche Dinge.“

Colin Farrell: Dieser Film zog ihn total runter
Foto: Alamode

In ‚The Killing of a Sacred Deer‘ geht es um Steven Murphy, der beschuldigt wird, einen Patienten auf dem Operationstisch getötet zu haben. Er muss ein großes Opfer bringen, als ein Teenager, den er unter seine Fittiche genommen hat, beginnt, unheimlich zu werden. Nicole Kidman spielt im Film Stevens Frau Anna. Die Oscar-Gewinnerin selbst gab vor kurzem preis, dass es einer der seltsamsten Filme sei, an dem sie je mitgewirkt habe. Kinostart ist am 18. Dezember 2017.

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Foto: Alamode