Mittwoch, 01. November 2017, 22:19 Uhr

Henry Cavill: Mit "Wonder Woman" aus der Misere?

Henry Cavill räumt ein, dass die Herangehensweise an das DC Extended Universe „nicht unbedingt funktioniert“. Der 34-jährige Schauspieler spielt Superman in den DC-Filmen. Während er einräumt, dass die Verfilmungen der Comic-Bücher sich als profitabel erweisen, versteht er ebenfalls, warum sie nicht immer gut bei Fans und Kritikern angekommen sind.

Henry Cavill: Mit "Wonder Woman" aus der Misere?
Foto: WENN.com

Henry gesteht: „Auch wenn Marvel nicht existieren würde, hätten wir unsere Probleme. DC hat einen bestimmten Stil verfolgt. Es war ein Versuch, anders zu sein und Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten, was nicht unbedingt funktioniert hat. Natürlich hat es Geld eingebracht, aber es war kein kritischer Erfolg. Es hat nicht jedem dieses Gefühl gegeben, welches Superhelden dem Zuschauer eigentlich bringen sollen.“

Trotzdem glaubt Henry, dass Patty Jenkins‘ ‚Wonder Woman‘, in dem Gald Gadot die Hauptrolle spielt, einen Weg für die Zukunft des DC Extended Universe aufzeigt. Er sagt, dass der gefeierte Film der „erste Schritt in die richtige Richtung“ für das Franchise sei.

Es wurden richtige Fehler gemacht

Gegenüber ‚Heroic Hollywood‘ erzählt er: „Ich glaube, es ist eine wunderbare Zeit für eine Heldin. Es ist die perfekte Zeit in der derzeitigen Sozialpolitik. Wir brauchen das, wir wollen diese Perspektive und ‚Wonder Woman‘ hat zur idealen Zeit zugeschlagen und ist ein phänomenaler Erfolg geworden, was wirklich fantastisch ist. Jeder Erfolg innerhalb des Superhelden-Universums, besonders innerhalb des DC Universe, ist wunderbar, weil ich weiterhin die Story über Superman erzählen will. Das ist egoistisch, aber das ist für mich in Ordnung.“

Weiter sagte er: „Ich denke, des wurden richtig Fehler gemacht und sie haben das ganze nicht begünstigt. Jetzt können wir beginnen, die Geschichten auf die Art und Weise zu erzählen, wie sie erzählt werden müssen. Es ist sogar besser, von einem Fehler oder einem Stilfehler in die richtige Richtung zurückzukehren, weil es den Eindruck erweckt, stärker zu werden. ‚Wonder Woman‘ war der erste Schritt in die richtige Richtung.“