Mittwoch, 01. November 2017, 19:40 Uhr

Stefano Gabbana: Schmerzhafte Trennung von Domenico Dolce

Stefano Gabbana räumt ein, dass die Trennung von seinem Expartner Domenico Dolce sehr schwer war. Die beiden Designer, die 1985 ihr gemeinsames Modelabel Dolce & Gabbana gründeten, trennten sich 2001 als Paar voneinander.

Stefano Gabbana: Schmerzhafte Trennung von Domenico Dolce
Foto: IPA/WENN.com

Obwohl die Romanze vorbei war, wollten aber beide weiterhin zusammenarbeiten, um ihr Label zu erhalten. Doch das war nicht so einfach. Der ‚Times‘ verrät der 54-jährige Gabbana: „Es war sehr schmerzhaft, als wir uns trennten. Wir beendeten unsere romantische Beziehung, arbeiteten aber noch zusammen. Selbst heute wissen wir nicht, wie wir das bewerkstelligt haben. Aber im Endeffekt ist eine Liebesaffäre kein Grund, eine Bombe zu zünden und alles explodieren zu lassen. Ich denke, dass wir schon immer sehr viel Respekt füreinander hatten. Bevor wir irgendetwas anderes miteinander teilten, teilten wir den Sex. Nun ist das nicht mehr so, aber in gewisser Weise ist es durchdachter und erfahrener.“

Sehr unterschiedlich – aber oft gleicher Meinung

Das Paar traf aufeinander, als Gabbana 19 war und Domenico 15. Beiden stand eine rasante Karriere in der Fashionwelt bevor, doch damals wusste der Ältere des Duos noch nichts von dem Geschäft, arrangierte aber trotzdem ein Treffen mit seinem zukünftigen Partner.

Über seine Karriere berichtet er: „Ich wusste nichts [über Fashion], aber ich war verrückt nach Fiorucci. Ich fragte Domenico [vor dem Treffen]: ‚Wie werde ich dich erkennen?‘ und er antwortete mit: ‚Ich bin klein und ziehe mich an wie ein Priester. Ich kaufe alle meine Sachen in Priesterläden.‘ Ich dachte mir, das ist verrückt. Dann kam ich zu der Party und sah ihn. Ganz in Schwarz mit einem grauen Kragen. […] Ich hatte so viel Glück, ihn zu treffen. Wir sind so unterschiedlich, aber haben oft die gleiche Meinung. Ich weiß nicht, was es ist, aber wir haben es. Wir streiten eigentlich immer, aber nach dem Streit arbeiten wir an Dolce & Gabbana, nicht nur er, nicht nur ich.“