Donnerstag, 02. November 2017, 18:22 Uhr

Philipp Lahm wird gleich zweimal geehrt

Fußballweltmeister Philipp Lahm hat allen Grund zur Freude. Der kürzlich von der großen Sportbühne abgetretene 33-Jährige wird gleich im Doppelpack geehrt.

Philipp Lahm wird gleich zweimal geehrt
Philipp Lahm mit Gattin Claudfa und Sohnematz Julian im Mai. Foto: ATP/WENN.com

Der Ex-Bayern-Star und inzwischen zweifache Vater erhält den Karl-Valentin-Orden der Münchner Faschingsgesellschaft Narrhalla. Außerdem wird der 33-Jährige von der deutschen Ausgabe des Magazins „GQ“ als Sportikone geehrt.

Wie die Narrhalla heute erklärte, ist das Ausnahmetalent Lahm – zum Faschingsauftakt an einem 11.11. in München geboren – Vorbild für Fair Play. Ausgezeichnet werde er für seine Äußerung „Die meiste Luft hat der Ball“ zu den extrem hohen Temperaturen beim Länderspiel gegen die Vereinigten Arabischen Emirate im Jahr 2009.

Karl-Valentin-Orden gibt’s im Januar

Die Verleihung des Valentin-Ordens findet beim Jubiläumsball zum 125-jährigen Bestehen der Faschingsgesellschaft am 13. Januar 2018 in München statt. Die Narrhalla verleiht die Auszeichnung seit 1972. Träger sind unter anderen der emeritierte Papst Benedikt XVI. und CSU-Chef Horst Seehofer.

Die „GQ“-Ehrung ist für den 9. November vorgesehen: Zwei Tage vor seinem 34. Geburtstag werde der gebürtige Münchner Lahm, der dieses Jahr seine Fußballkarriere beendete, die Auszeichnung als „Sports Icon“ bei der „Männer des Jahres“-Gala in Berlin entgegennehmen, teilte der Condé-Nast-Verlag mit.

Lahm, der bei der WM 2014 Kapitän der siegreichen deutschen Nationalmannschaft war, habe Fußballgeschichte geschrieben, er sei zudem klug und unaufgeregt, sagte „GQ“-Chefredakteur Tom Junkersdorf laut einer Mitteilung. „Ein echtes Vorbild – auch abseits des Platzes mit seinem großartigen Engagement für Kinder und Jugendliche.“

Die „GQ Men of the Year“-Awards werden in der Komischen Oper Berlin verliehen und von Barbara Schöneberger moderiert. Zu den Preisträgern gehören dieses Jahr auch Filmstar Arnold Schwarzenegger und Popmusiker Mark Forster.