Freitag, 03. November 2017, 16:57 Uhr

Til Schweiger : Bittere Erfahrungen mit dem eigenen Restaurant

Filmemacher Til Schweiger hätte sein ‚Barefood Deli‘ fast einstampfen müssen.Der ‚Keinohrhasen‘-Darsteller feiert das
einjährige Jubiläum seines Hamburger Restaurants mit vielen prominenten Gästen.

Til Schweiger : Bittere Erfahrungen mit dem eigenen Restaurant
Herr Schweiger am 1. Jahrestag an den Reglern. Foto: Becher/WENN.com

Nicht immer lief es im ‚Deli‘ allerdings so gut wie derzeit. Auch finanziell bereitete der Laden teilweise Probleme. Schweiger erzählt im Interview mit ’neuH.com‘: „Eine Menge Geld ist nämlich auch in dunklen Kanälen versickert. Da haben sich ein paar Typen ordentlich bedient.“ Viele Freunde hatten den Schauspieler vor dem schwierigen Business Gastronomie gewarnt – doch im Nachhinein ist man immer schlauer. „Til, tu dir das nicht an, haben sie gesagt“, verrät er weiter. „Als dann so viel schief lief, hatte ich echt mal einen totalen Tiefpunkt und mir im Stillen gedacht: ‚Scheiße, jetzt bin ich tatsächlich kurz davor, meine Entscheidung wirklich zu bereuen.‘ Und ich habe in meinem Leben noch nie wirklich etwas bereut. Aber ich habe nicht aufgegeben. Und jetzt ist ja auch alles gut geworden.“

Holt sich nur noch Kenner ins Gastronomie-Boot

Er habe sich „fest vorgenommen, diese Fehler nicht mehr zu machen und fortan nur noch mit Leuten zusammenzuarbeiten, die sich wirklich super auskennen.“ In der Filmbranche könne ihm ja keiner etwas vormachen. „Aber da ich Gastronomie und Hotellerie eben nicht gelernt habe, will ich mich jetzt nur noch auf Leute verlassen, die bewiesen haben, dass sie zu den Besten der Besten gehören.“

Doch eine Sache kann der umtriebige Kinostar nicht auf sich sitzen lassen: Sein von vielen als überteuert bezeichnetes Wasser findet Schweiger immer noch günstig genug: „Das war wirklich unsäglich: Bei Steffen Henssler kostet gefiltertes und mit Kohlensäure versetztes Leitungswasser mehr als sechs Euro. Bei meinem Lieblings-Italiener in Köln sogar sieben Euro und zwanzig Cent. Glauben Sie, dass sich dort bisher auch nur irgendein Mensch über den Preis beschwert hätte?“