Montag, 06. November 2017, 8:49 Uhr

"Die Toten Hosen": Das war der ausverkaufte Tourstart

Mit einem ausverkauften Konzert im sächsischen Chemnitz haben „Die Toten Hosen“ ihre Deutschland-Tournee „Laune der Natour“ gestartet.

"Die Toten Hosen": Das war der ausverkaufte Tourstart
„Campino“ von „Die Toten Hosen“ beim Auftaktkonzert der „Laune der Natour“-Deutschlandtour in Chemnitz. Foto: Gregor Fischer

Die Düsseldorfer Herrenkapelle, seit 35 Jahren erfolgreich i9m Geschäft, hat am Sonntagabend vor weit mehr als 10.000 Fans in der ausverkauften Arena in Chemnitz den Start ihrer Tournee  gefeiert. Bis zum Ende des Jahres stehen für Frontmann Campino und seine Kollegen weitere 24 Auftritte in Deutschland, der Schweiz und in Österreich auf dem Plan. Ihren nächsten Auftritt hat die Band aus Düsseldorf am Dienstag im thüringischen Erfurt. Alle Konzerte in diesem Jahr sind ausverkauft.

Im Mittelpunkt der Tournee steht das im Mai veröffentlichte Album „Laune der Natur“. Im 35. Jahr ihres Bestehens liefert die Kultband darauf eine Mischung aus Punk, Poesie und Pop.

Fans sangen lautstark mit

Beim Auftaktkonzert begeisterte die Gruppe vom ersten Lied an ihre Fans, die bei den meisten Songs lauthals mitsangen. Neue Songs wie „Urknall“ oder die ausgekoppelte Single „Unter den Wolken“ wechselten mit Klassikern wie „Steh auf, wenn du am Boden bist“ oder einer Coverversion von „The Passenger“ von Punklegende Iggy Pop ab. Vom 24. Mai 2018 an setzen „Die Toten Hosen“ ihre Tournee mit weiteren 13 Auftritten fort.

"Die Toten Hosen": Das war der ausverkaufte Tourstart
Herr Frege im September Berlin. WENN.com

Übrigens: Auf dem neuen Album „Laune der Natur“ finden sich mal keine Songs mit politischen Botschaften. Dazu sagte Frontmann Campino aka Andreas Frege der ‚Thüringischen Allgemeinen‘: „Es bringt doch nichts, den 15. Anti-Nazi-Song zu veröffentlichen und Statements zu wiederholen, die man ohnehin von uns erwartet. Es ist an uns allen, Zivilcourage zu zeigen und für Werte einzustehen. Das ist eine Sache, die jeder Bürger beeinflussen kann. Es darf auch nicht von den Rockgruppen abhängen, wie es um das Politbarometer im Land steht.“