Montag, 06. November 2017, 20:40 Uhr

Naomi Campbell über schäbige Leute in ihrem Umfeld

Naomi Campbell wurde von Erpressern ins Visier genommen. Das 47-jährige Supermodel ging 1999 aufgrund ihrer Alkohol- und Kokainsucht auf Entzug und wurde außerdem vier Mal wegen Körperverletzung verurteilt. Sie hat aus ihren früheren Fehlern „gelernt“, gibt jedoch zu, dass es Leute gibt, die versucht haben, von ihrem Verhalten zu profitieren.

Naomi Campbell über schäbige Leute in ihrem Umfeld
Foto: Brian To/WENN.com

Campbell weigerte sich aber, deren Forderungen nachzukommen. Sie sagt: „Ich habe Sch***e gebaut und ich habe daraus gelernt. Ich versuche, weiterzumachen. Aber es gibt manchmal Zeiten, in denen Leute versuchen, dich aufgrund deiner Vergangenheit zu erpressen, um davon zu profitieren. Das ist sch***e. Ich werde das nicht zulassen.“

Das Model ist sehr froh darüber, wie sich ihr Leben verändert hat und achtet darauf, dass sie Gott „jeden Tag“ dankt. Dem ‚Guardian‘ verrät sie: „Ich bin dankbar, wie sich mein Weg umgekehrt hat. Und ich bin sehr spirituell. Ich glaube wirklich an Gott und ich danke Gott jeden Tag, dass er mich segnet, weil ich weiß, dass ich gesegnet bin.“

Geistige Partnerschaft mit Nelson Mandela

Naomi befinde sich außerdem in einer ständigen spirituellen Unterhaltung mit Nelson Mandela, den sie als „Großvater“ bezeichnet. Sie erklärt: „Er mag zwar nicht physisch hier sein, aber er ist hier. Ich kann ihn spüren. Ich habe nie wirklich verstanden, was Herr Mandela zu mir sagte, als ich jünger war. Ich verstehe es nun ein wenig besser. Ich werde für die Leute das Wort ergreifen, die nicht in der Lage sind, für sich selbst einzutreten, wann immer ich kann.“

Die 47-Jährige ist erst in den letzten Jahren in die Schauspielbranche gerutscht und zeigt sich dankbar, dass sie den Karrierewechsel erst sehr spät in ihrem Leben gemacht hat: „Ich glaube nicht an Dinge, die über Nacht passieren. Ich bin froh, dass ich nicht alles auf einmal bekommen habe, weil ich glaube, dass ich alles verloren hätte. Ich bin in alles so jung hineingeraten.“