Freitag, 10. November 2017, 20:48 Uhr

Meryl Streep zu Anna Wintour: "Die größte Herausforderung waren Sie!"

Meryl Streep verriet der ‚Vogue‘-Redakteurin Anna Wintour, dass es einer ihrer schwierigsten Rollen war, sie in ‚Der Teufel trägt Prada‘ zu verkörpern.

Meryl Streep zu Anna Wintour: "Die größte Herausforderung waren Sie!"
Foto: FayesVision/WENN.com

Die Hollywood-Darstellerin spielte im Film Miranda Priestly, eine einflussreiche Fashion-Redakteurin. Es wird wild spekuliert, dass sie von Wintour inspiriert wurde. Meryl scherzte während einer offenherzigen Unterhaltung mit der ikonischen Journalistin über ihre Rolle. Als sie sich über Meryls Karriere in der Filmbranche unterhielten, fragte Wintour beiläufig: „Sie haben offensichtlich einige außergewöhnliche Frauen gespielt. Welche Frau war die größte Herausforderung zu spielen?“ Daraufhin antwortete Meryl: „Och, ich würde sagen, Sie.“ Wintour antwortete schnell: „Nein, nein, darauf werden wir nicht eingehen, Meryl.“

Auch Anne Hathaway und Emily Blunt spielten in der geradezu legendären Komödie aus dem Jahr 2006 mit. Anne gab erst kürzlich zu, dass sie von Meryls Schauspielfähigkeiten schockiert war, als sie das erste Mal das Drehbuch gemeinsam lasen. Sie erklärte ‚Variety‘: „Als Meryl ihren Mund öffnete und hauptsächlich flüsterte, gab es ein kollektives Keuchen im Raum. Es war so unerwartet und brillant.“

Streep dachte vor 27 Jahren, es ist vorbei

Währenddessen gab Meryl kürzlich zu, dass sie fürchtete, älter zu werden würde ihrer Karriere in Hollywood schaden und dass sie davon ausging, dass mit circa 40 Jahren Schluss sein würde: „Als ich um die 40 war, dachte ich bei jedem Film, dass es mein letzter sein würde. Und alle Beweise der anderen 40-jährigen Frauen zu dieser Zeit – das war vor 27 Jahren – würden Sie glauben lassen, dass es vorbei war.“

Der Hollywood-Star behauptete, dass seine Leidenschaft für die Schauspielerei stark wie eh und je sei. Er erklärte dem ‚Wall Street Journal‘: „Bis zu einem bestimmten Level hast du keine andere Wahl – du bist unglücklich, wenn du es nicht tust. Von daher bist du auf eine Weise dazu gezwungen. Und wenn du glücklich bist, dann arbeitest du einfach weiter.“