Dienstag, 14. November 2017, 18:37 Uhr

Die Höhle der Löwen: Das sind die Erfindungen aus Folge 11

Auch heute abend kämpfen die Investoren Judith Williams, Carsten Maschmeyer, Frank Thelen, Ralf Dümmel und Dagmar Wöhrl in der „Höhle der Löwen“ um die Gründer mit den besten Geschäftsideen. Und jeder „Löwe“ will seinen Anteil! Wer ab 20.15 Uhr bei VOX dabei ist verraten wir hier – wie jeden Dienstag.

Die Höhle der Löwen: Das sind die Erfindungen aus Folge 11
Judith Williams hat es ein kleiner Hund angetan. Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Yumminator aus Graz

Marcus König (35) ist aus Graz angereist, um den „Löwen“ den „Yumminator“ vorzustellen – einen besonderen Napf für Tierfutter. Seine Erfindung soll jeden Futterplatz von Hund und Katze durch eine integrierte Unterlage sauber halten und ist zudem rutschsicher. Wie genau das Produkt von Marcus König funktioniert, sollen achtwöchige Hundewelpen in der „Höhle der Löwen“ zeigen. Die kleinen Racker lassen die Herzen der Investoren schmelzen, aber erreichen sie auch die Unternehmerherzen der „Löwen”?

Um den „Yumminator“ nicht nur in Deutschland, sondern auch weltweit vertreiben zu können, benötigt Marcus König 125.000 Euro und würde im Gegenzug 15 Prozent seiner Firmenanteile abgeben.

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Marcus König präsentiert einen rutschfesten Hundenapf. Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Happy Cheeze aus Cuxhaven

„Vegan ist in, vegan ist hip, aber nicht alle veganen Lebensmittel sind auch gesund”, erklärt Dr. Mudar Mannah (44) und Rocky Wüst (35) ergänzt: „Und viel wichtiger: Meistens schmecken sie auch nicht wirklich gut.” Genau das wollen sie mit „Happy Cheeze” nun ändern. Im Jahr 2012 begann Dr. Mudar Mannah sich mit veganen Käsealternativen auseinanderzusetzen und war von dem Angebot relativ enttäuscht. In seiner heimischen Laborküche entwickelte er eine Alternative die aussieht wie Käse, riecht wie Käse und schmeckt wie Käse – und das ohne tierische Bestandteile. Die Käsealternative gibt es in vielen Varianten und dafür nutzen sie die Milch aus Cashewkernen.

Für 500.000 Euro und zehn Prozent der Firmenanteile an „Happy Cheeze” könnten die „Löwen“ ganz groß in das vegane Käsegeschäft einsteigen.

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Dr. Mudar Mannah (l.) und Rocky Wüst überlegen, ob sie das Angebot für den veganen Käse „Happy Cheeze“ annehmen sollen. Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Vulpés aus Kiel

Der Winter steht vor der Tür und bei Minusgraden wird einem trotz wärmster Bekleidung häufig kalt. Joanna Wiese (30) und Rustam Ismailov (30) präsentieren ihre Lösung für alle Frostbeulen. Die Einlegesohlen und die Mützen von „Vulpés” sind mit Wärmepads ausgestattet, die über eine App steuerbar sind. So können die Kunden selbst entscheiden, welches ihre individuelle Wohlfühltemperatur ist. Um mit ihrem Unternehmen für beheizbare Bekleidung weiter zu wachsen, brauchen die Gründer ein Investment von 200.000 Euro und bieten zehn Prozent ihrer Firmenanteile.

Werden sie die „Löwen” überzeugen können?

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Rustam Ismailov und Johanna Wiese zeigen ihr Produkt „Vulpés“. Foto: MG RTL D / Frank W. Hempel

Tukluk aus Wien

„Ich habe lange an dem Produkt entwickelt und heute habe ich die Chance, diese den Investoren vorzustellen”, freut sich Benedikt Kirsch (37) und ist auf die Reaktionen der „Löwen” gespannt. Die Idee zu den „Tukluk” hatte er bereits vor zehn Jahren und ab da war es ein langer Entwicklungsprozess. „Beim Kinderprodukt ist die Herausforderung, dass es viel können, aber in der Erscheinung sehr einfach sein muss”, erklärt der Produktdesigner.

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Benedikt Kirsch präsentiert Spielzeug und Kindermöbel zugleich. Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Bei „Tukluk” konzipieren sie gemeinsam mit Kindern Spielsachen, die die Kreativität und die Bewegung fördern. Mit seinem ersten Produkt, den modularen Spielmatten, können Kinder jeden Alters ihre Ideen aktiv umsetzen. Piratenschiffe, Räuberhöhlen, Mondraketen – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und durch das patentierte Magnetsystem ist es kinderleicht. Weitere Produkte sind bereits entwickelt und stehen kurz vor der Markteinführung. Für 180.000 Euro bietet Benedikt Kirsch zehn Prozent seiner Firmenanteile – sieht einer der „Löwen” Potenzial in „Tukluk”?

detoxRebels aus Köln

Das Leben wird immer schneller und zwischen Job und Privatleben bleibt immer weniger Zeit für die Gesundheit. „Wenig Schlaf, viel Stress, eine ungesunde Ernährung und exzessive Partys am Wochenende mit zahlreichen Hangovers… Auf Dauer ist das natürlich nicht gut – die Energie war im Keller und ich war so oft erkältet, dass die Frau in der Apotheke meinen Namen kannte. Ich wusste, ich muss was ändern”, berichtet Martin Bressem (27). Sein guter Freund Jonas Höhn (28) war der perfekte Buddy für die guten Vorsätze. Denn er lebt gesund und trinkt keinen Alkohol. „Aber das muss nicht langweilig sein. Ganz im Gegenteil.“

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Martin Bressem (l.) und Jonas Höhn präsentieren „Detox Rebels“. Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

„Abends sind wir gemeinsam losgezogen, haben bis in die Morgenstunden gefeiert – und das ohne Alkohol. Wir hatten gemeinsam so viel Spaß, dass wir uns gefragt haben, warum es in Deutschland keine einzige alkoholfreie Party gibt”, erzählt Jonas von der Geburtsstunde ihrer Idee. Mit detoxRebels veranstalten sie katerfreie Partys in außergewöhnlichen Locations mit fetten Beats, Live-Acts und neuen Geschmackserlebnissen. Statt Bier und Schnaps gibt es Kokoswasser, Ingwershots und frische Smoothies. Ihr Angebot haben sie um zwei weitere Events, den detoxtalk und ein Freestyletraining, erweitert. „Wir wollen Deutschland gesünder machen! Und dafür brauchen wir nicht nur Kapital, sondern auch Know-how”, so Jonas Höhn. Um das zu erreichen benötigen die Kölner 200.000 Euro und bieten 15 Prozent ihrer Firmenanteile. Wird einer der „Löwen” Geschmack an dieser Idee finden?

HappyPo aus Berlin

„Die kleine Dusche nach dem großen Geschäft” – dafür steht HappyPo. Gegründet haben das Unternehmen Oliver Elsoud (33) und Frank Schmischke (28) aus Berlin. Die Reinigung mit Toilettenpapier ist oft nicht vollständig hygienisch. Die Po-Dusche wird am Wasserhahn mit Wasser gefüllt und der Aufsatz wird angebracht. Nach dem Verrichten des Geschäfts wird die Po-Dusche – durch denselben Bewegungsablauf wie bei Toilettenpapier – in Position gebracht. Der Druck und die Position des Wasserstrahls lässt sich einfach und gut regeln. HappyPo ist nicht nur hygienisch und preiswert, sondern auch umweltfreundlich.

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Oliver Elsoud (Foto) und Frank Schmischke präsentieren die Po-Dusche „HappyPo“. Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

In Deutschland werden momentan 2,4 Milliarden Rollen Toilettenpapier jährlich verbraucht und mit HappyPo benötigt man laut der Gründer statt der 50 eher circa zehn Rollen pro Person und Jahr. Um mit ihrem Unternehmen weiter zu wachsen, haben die Berliner einen Kapitalbedarf von 120.000 Euro und bieten im Gegenzug 25 Prozent ihrer Firmenanteile an. Ob sich einer der „Löwen” für diese Geschäftsidee begeistern wird?

Ein Wiedersehen gibt es übrigens heute mit Good Eggwhites aus München und Rokittas Rostschreck aus Stuttgart.