Dienstag, 14. November 2017, 16:10 Uhr

Fahri Yardim: Für die Tochter sagt er auch Filme ab

Am Anfang fühlte er sich noch ein bisschen überfordert, aber inzwischen geht Fahri Yardim in seiner Rolle als Vater vollkommen auf. Seine kleine Tochter hat für ihn absolute Priorität.

Fahri Yardim: Für die Tochter sagt er auch Filme ab
Fahri Yardim übernimmt Verantwortung. Foto: Jörg Carstensen

Der 37-jährige Schauspieler lässt für seine neue Rolle als Vater auch mal ein Filmangebot sausen. „Die Überforderung des Anfangs ist überwunden, inzwischen bin ich heillos verschossen“, sagte er Zeitschrift „Freundin“. „Und sage auch mal einen Film ab. Selbst wenn es heißt: ‚Den musst du machen!'“ Er wolle sich nicht in Arbeit retten, um vor der Verantwortung zu fliehen, sagte Yardim.

Fahri Yardim
Fahri Yardim und Sylvia Hoeks in „Whatever happens“. Foto: Universum

Neuer Kinofilm kommt Ende November

Dass manche Männer genau das tun, erklärt sich der 37-Jährige so: „Der Alltag besteht nun mal aus sehr viel Routine und Sisyphos-Arbeit.“ Viele Männer fürchteten, ihr Potenzial könnte dann nicht ausgeschöpft werden und ihre ungenutzte Genialität könnte versauern. „In dieser Hinsicht ist ein Baby ein erstklassiger Ego-Rasierer. Eine bessere Erdung gibt es nicht.“ Seine Tochter kam in diesem Jahr zur Welt. Für sie nahm der Schauspieler eine Auszeit.

Yardim, bekannt aus Filmen wie „Männerherzen“ und „Honig im Kopf“, ist ab Ende November in „Whatever happens“ im Kino zu sehen.

Vor sieben Jahren haben sich Hannah und Julian bei einer Wohnungsbesichtigung kennengelernt und wurden zu Mitbewohnern wider Willen. Sie, die zielstrebige Jurastudentin, er, der in den Tag hineinlebende Fotograf. Plan versus Planlosigkeit. Aus den Mitbewohnern wird ein ungleiches, aber sich liebendes Paar. Während Julian beruflich zurücksteckt, startet Hannah durch. Die beiden entfernen sich immer mehr voneinander und teilen ihren Alltag zunehmend mit anderen. Am Tiefpunkt der Beziehung steht plötzlich ein ungelöster Konflikt aus der Vergangenheit im Raum und stellt alles in Frage. (dpa/KT)