Mittwoch, 15. November 2017, 19:56 Uhr

James Franco: Aus Angst wurde er zum Workaholic

James Franco stürzte sich in Arbeit, um den Kritiken zu entkommen. Der 39-jährige Schauspieler ist bekannt dafür, einer der größten Workaholics Hollywoods zu sein.

James Franco: Aus Angst wurde er zum Workaholic
James mit Brudwr Dave. Foto: FayesVision/WENN.com

Doch nun hat er sich bewusst dazu entschieden, einen Gang runterzuschalten, wie der Oscar-Nominierte erklärt: „Ich habe alles erreicht, was ich mir als Kind erträumt hatte. Aber ich merke, dass diese Dinge trotzdem nicht das Loch füllen werden.“ Franco stürzte sich nach Beendigung eines Projekts sofort in das nächste. Doch kurz vor seinem 40. Geburtstag wird dem Schauspieler bewusst, dass das nur seine Art war, vor Negativem zu flüchten.

Kritik interessiert ihn nicht

So erklärt er dem ‚Variety‘-Magazin: „Das war ein Verteidigungsmechanismus. Wenn ich an etwas mitwirke, dass den Leuten nicht gefällt, dann stürze ich mich direkt in das nächste Projekt. Ich höre mir die Kritik nicht einmal an. Es ist einfach meine Form der Flucht. Dadurch, dass ich immer beschäftigt war, musste ich nie an etwas zweifeln oder mein Leben beurteilen.“

Mittlerweile habe er sich dadurch so sehr verändert, dass er zu der Person geworden sei, die die Leute in der Öffentlichkeit sehen: „Es gab eine Zeit vor zehn Jahren, in der ich nicht der James Franco war, den jeder kannte. Es ist, als würde diese Maske mit deinem Gesicht verschmelzen. Die Maske der Berühmtheit bleibt auf deinem Gesicht kleben, egal ob du witzig oder ernst drauf bist. Es ist schwer zu erklären, weil die meisten dich wohl für einen Trottel halten.“