Mittwoch, 15. November 2017, 15:26 Uhr

Kendrick Lamar: Hip-Hop muss sich weiterentwickeln

Kendrick Lamar will, dass sich das Hip-Hop-Genre „weiterentwickelt“. Der 30-jährige Amerikaner ist einer der erfolgreichsten Rapper aktuell. Dennoch findet Lamar, dass das Genre seine Grenzen ausweiten muss, ohne dabei jedoch Respekt vor den Rap-Pionieren zu verlieren.

Kendrick Lamar: Hip-Hop muss sich weiterentwickeln
Foto: FayesVision/WENN.com

Im Interview mit dem ‚Forbes Magazin‘ erklärt der berühmte Rapper, was er damit meint: „Ich will, das Hip-Hop sich weiterentwickelt. Daher kann ich viele Künstler, die nicht Kendrick Lamar sind, nicht meiden. Aber das ist es, was ich ihnen jedes Mal erzähle, wenn ich sie sehe… Sei du selbst und mach, was du tust, aber sei dir bewusst, wer die Grundlagen dafür gelegt hat.“ Lamar beschwert sich weiter über den mangelnden Respekt, der etablierten Hip-Hop-Größen entgegengebracht wird.

„Gehe nicht in ein Interview und lästere über sie und sage, dass du sie nicht magst und sie dich nicht kümmern. Das ist deine Meinung, das ist cool, aber du musst sie respektieren“, appelliert der Hip-Hop-Star.

Die hier hatten den meisten Einfluss auf Kendrick

Lamar selbst bezeichnet Größen wie Snoop Dogg und Dr. Dre als große Einflussfaktoren seiner Karriere. Auf die Frage, wer seine Musik inspirieren würde, antwortet der Musiker: „Seit ich aufgewachsen bin, war das viel Musik von der Westküste. Snoop, Dr. Dre, N.W.A, Ice Cube, also zumindest, als er seine Solokarriere hatte. Tupac natürlich. Kurupt. Ich denke, dass all diese Typen etwas gemeinsam hatten. Nicht nur, dass sie alle aus LA kamen und aussahen wie Typen, die ich kannte, sondern, dass sie über echte Dinge geredet haben. Ich habe sie vielleicht als Kind nicht verstanden, aber die Menschen um mich herum haben das und ich habe diese Verbindung erkannt und wollte diese Verbindung auch eines Tages haben.“