Freitag, 17. November 2017, 15:06 Uhr

Charts der Woche: Peter Maffay bleibt ungeschlagen

Peter Maffay entscheidet das Duell der Mega-Stars in den Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, zu seinen Gunsten. In einem bis zuletzt spannenden Rennen setzt sich die Rocklegende gegen Taylor Swift durch und verteidigt mit „MTV Unplugged“ die Spitze.

Charts der Woche: Peter Maffay bleibt ungeschlagen
Foto: AEDT/WENN.com

US-Pop-Überfliegerin Swift muss nicht besorgt um ihre „Reputation“ sein, denn sie legt an zweiter Stelle eine neue Bestleistung hin. Die Vorgänger „Red“ und „1989“ erreichten Rang fünf bzw. vier und waren starke 24 bzw. 53 Wochen platziert.

Sa4, Mitglied der Hamburger HipHop-Gruppe 187 Strassenbande, hat sein Debütalbum an den Start gebracht und zapft auf Position drei die „Neue Deutsche Quelle“ an. Zusammen mit den Crew-Mitgliedern Maxwell, Gzuz, LX & Bonez MC zeichnet er zudem für den höchsten Neueinstieg der Single-Charts verantwortlich: „Allstars“ erobert Platz 15.

Hansi Hinterseer wieder in den Charts

Alternative-Rock oder Volksmusik: Auch die weiteren Neulinge der Album-Charts bedienen unterschiedliche Geschmäcker. „Synthesis“, das nach eigenen Angaben ambitionierteste Projekt von Evanescence, kommt auf Rang fünf unter. Hansi Hinterseer, der bei der anstehenden Europa-Tournee sein 25-jähriges Jubiläum als Sänger feiert, bugsiert sein 35. Chartalbum „Für mich ist Glück…“ an die neunte Stelle.

Was auch immer die Konkurrenz anstellt, Bausas „Was du Liebe nennst“ ist vom Thron der Single-Tabelle nicht wegzubekommen. Camila Cabello feat. Young Thug („Havana“, zwei) und Ed Sheeran („Perfect”, drei) beißen sich die Zähne aus. Hinter den „Allstars“ Sa4 feat. Maxwell, Gzuz, LX & Bonez MC vollführen die Neueinsteiger Eminem und Beyoncé Unmögliches („Walk On Water“, 16).

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.