Freitag, 17. November 2017, 11:45 Uhr

Jennifer Lawrence fordert, was ihr zusteht

Jennifer Lawrence findet es mittlerweile einfacher, eine faire Bezahlung zu bekommen. Die ‚Tribute von Panem‘-Darstellerin veröffentlichte 2015 einen Essay mit dem Titel ‚Why Do I Make Less Than My Male Co-Stars?‘ (deutsch: Wieso verdiene ich weniger als meine männlichen Co-Stars?).

Jennifer Lawrence fordert, was ihr zusteht
Foto: FayesVision/WENN.com

Damit sprach sie direkt Sony hat und deckte so auf, dass sie und ihre Kollegin Amy Adams bei ‚American Hustle‘ weniger verdienten als ihre männlichen Kollegen. Sie ist heute sehr froh, dass sie das Problem angesprochen hat, da nicht nur Schauspielerinnen, sondern auch viele andere Frauen immer noch Opfer dieser Geschlechterdiskriminierung sind.

„Alle schauen auf uns“

Im Interview mit dem ‚Hollywood Reporter‘ sagte sie: „Es ist für mich jetzt viel leichter, fair bezahlt zu werden. Der Grund, aus dem ich gesprochen habe, war der: Wir sind in der Branche, alle schauen auf uns. Wenn uns das passiert, dann passiert das auch allen anderen Frauen auf der Welt.“

Das eigentliche Problem läge aber noch an einer anderen Stelle. „Das wahre Problem ist die Normalisierung davon. Das ist der Grund, wieso unsere Agenten nicht zweimal darüber nachdenken, uns ein Drittel vom Gehaltsscheck der Kollegen zu zahlen, weil es einfach so lange normal war.“