Montag, 20. November 2017, 12:25 Uhr

Morrissey: "Berlin ist die Vergewaltigungshauptstadt"

Britensänger Morrissey hat Berlin als „Vergewaltigungshauptstadt“ bezeichnet. Der Musiker hat ‚Spiegel Online‘ ein verstörendes Interview gegeben, in dem er seine verqueren Ansichten betonte.

Morrissey: "Berlin ist die Vergewaltigungshauptstadt"
Morrissey. Foto: WENN.com

Angefangen beim Brexit erklärte er bereits: „Der Ausgang des Brexit-Referendums fasziniert mich, weil er ein Sieg für die Demokratie war… Er ist der größte demokratische Sieg in der Geschichte der britischen Politik seit vielen, vielen Jahren.“ Die Europäische Union halte er für ein Imperium, wie er weiter verriet: „So denken viele Menschen. Vielleicht ist das der Grund, warum die Menschen für den Brexit gestimmt haben […] Ob man den Brexit an sich gutheißt, ist eine andere Sache, aber ich war sehr stolz auf die Briten.“

„Kommt, kommt alle her!“

Doch dann kam er auf Deutschland zu sprechen und kritisierte Angela Merkels Flüchtlingspolitik – es wurde schräg: „Ich bin traurig, dass Berlin die Vergewaltigungshauptstadt geworden ist. Viele Menschen denken, es war ein Fehler von Angela Merkel, dass sie am Anfang sagte: ‚Kommt, kommt alle her!‘ Und dann: ‚Huch, huch, doch nicht!'“

Am Ende zog er folgenden Schluss: „Ich will, dass Deutschland deutsch ist. Ich will, dass Frankreich französisch ist. Wenn man versucht, alles multikullturell zu machen, hat man am Ende gar keine Kultur mehr.“ Außerdem verteidigte er Harvey Weinstein und Kevin Spacey und erklärte, die Opfer hätten gewusst, auf was sie sich einließen.