Dienstag, 21. November 2017, 13:52 Uhr

Boris Becker: "Ich bin zahlungsfähig. Ich bin nicht pleite"

Boris Becker äußert sich zu seiner angeblichen Pleite. Kurz vor seinem 50. Geburtstag (22. November) spricht der ehemalige Tennisspieler Klartext über seine Geldsorgen. Seit Monaten berichten Medien über seine angebliche Pleite.

Boris Becker: "Ich bin zahlungsfähig. Ich bin nicht pleite"
Foto: SWR

So soll er Schulden von über 60 Millionen Euro haben. Kontopfändung und Zahlungsunfähigkeit sind nur einige Stichworte, die die Schlagzeilen der letzten Monate beherrschten. In der beeindruckenden ARD-Doku ‚Boris Becker – Der Spieler‘ hatte Becker gestern Abend seine Sicht der Dinge geschildert: „Ich bin zahlungsfähig. Ich bin nicht pleite. Ich kann meine Mitarbeiter bezahlen, ich kann meine sonstigen Kosten bezahlen. Meine Konten sind nicht eingefroren und mein Leben geht normal weiter.“

Soll da ein Lebenswerk kaputt gemacht werden?

Am 20. Juni 2018 endet sein Insolvenzverfahren in Großbritannien, danach steht er wieder bei Null, so der knapp 50-Jährige. Warum ihn die Medien aber so zerreißen, ist ihm selbst nicht ganz klar. „Natürlich überlege ich auch abends, wer hat was davon? Wem bringt das etwas? […] Wenn ich eine Schuld habe, muss ich die bezahlen. Aber in dieser Bösartigkeit, in dieser Aggressivität, frag ich mich: Warum?“ Er ist überzeugt, dass es um etwas anderes geht: „Es geht darum, einen Mann und sein Lebenswerk kaputt zu machen.“

Boris Becker: "Ich bin zahlungsfähig. Ich bin nicht pleite"
Foto: SWR

Auch seine Ex-Frau Barbara Becker steht weiterhin zu ihm. Im Interview mit ‚Closer‘ verteidigt sie den Tennis-Helden und appelliert an die Medien, die Sache ruhen zu lassen: „Ich finde es ganz schlimm, was da mit ihm gemacht wird. Ich finde, es reicht! Nicht dass Boris nicht dran gewöhnt ist. Aber dieser Shitstorm sollte aufhören.“

Das Verhältnis zu ihrem Ex-Mann ist immer noch sehr gut. „Wir sind ja nun schon lange geschieden. Das ist manchmal so, dass ich mich kaum zurückerinnern kann. 15 Jahre, in denen so viel passiert ist. Aber natürlich gehört Boris immer zur Familie.“ Außerdem sei er sehr respektvoll ihr gegenüber. „Das ändert sich auch nicht.“ (Bang)