Dienstag, 21. November 2017, 18:30 Uhr

Die Höhle der Löwen: Die Teilnehmer der letzten Folge

Die laufende vierte Staffel „Die Höhle der Löwen“ erzielt bei VOX einmal mehr neue Quoten-Rekorde: Mit Marktanteilen von bis zu 16,9 Prozent bei den 14- bis 59-Jährigen verteidigt die Gründer-Show ihren Titel als erfolgreichste Primetime-Eigenproduktion in der fast 25-jährigen Geschichte von VOX.

Die Höhle der Löwen: Die Teilnehmer der letzten Folge
Judith Williams nimmt den Temperatursensor „Trackle“ genau unter die Lupe. Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Schon jetzt steht darum fest: Auch 2018 können sich die Zuschauer auf löwenstarke Pitches zur besten Sendezeit freuen. Im nächsten Jahr öffnet sich „Die Höhle der Löwen“ dann bereits in der fünften Staffel für wagemutige Gründer, die mit Hilfe der Investoren eine steile Unternehmer-Karriere starten wollen. Als „Löwen“ sind erneut Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel, Frank Thelen und Dagmar Wöhrl dabei, Judith Williams und Dr. Georg Kofler teilen sich ihren Platz in der Gründer-Show im nächsten Jahr.

Hier stellen wir immer die Erfinder vor – heute die 6 Erfinder aus der letzten Folge 2017.

Die Höhle der Löwen: Die Teilnehmer der letzten Folge
Sebastian Niewöhner präsentiert „TalentCube“. Foto: MG RTL D / Frank Hempel

Talentcube aus München

„Wir sorgen dafür, dass Bewerber und Unternehmen viel schneller zueinander finden”, versprechen Sebastian Hust (29), Sebastian Niewöhner (28) und Hendrik Seiler (30) von Talentcube. Der normale Bewerbungsprozess ist für beide Seiten zeitaufwendig. Der Personalchef muss die Unterlagen prüfen, lädt zu persönlichen Gesprächen ein, um dann bei dem größten Teil der Bewerber nach einigen Minuten festzustellen, dass sie entweder fachlich oder persönlich nicht zu der ausgeschriebenen Stelle passen. 80 Prozent der jungen Menschen gehen mit dem Smartphone auf Jobsuche und wollen sich auch über das Gerät bewerben. Doch um Anschreiben und Lebensläufe anzulegen, sind sie an den Laptop gebunden.

Doch mit Talentcube ist dies nun möglich: Die authentische Videobewerbung per Smartphone. Über die Talentcube-App kann der Bewerber seinen Lebenslauf einfach importieren und im Videointerview werden zunächst drei individuelle Fragen, die von der Personalabteilung vorab definiert werden, gestellt. So bekommt der Personalchef nicht nur einen fachlichen, sondern von Beginn an auch einen persönlichen Eindruck von dem Bewerber und spart nachweislich die Hälfte der Vorstellungsgespräche.

Namhafte Unternehmen konnten die drei Gründer aus München schon für sich gewinnen und jetzt wollen sie auch die „Löwen” überzeugen. Für 400.000 Euro bieten sie 20 Prozent der Firmenanteile.

Die Höhle der Löwen: Die Teilnehmer der letzten Folge
Detlev Sommer präsentiert die Einbruchssicherung „Fensterschnapper“. Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Fenster-Schnapper aus Jena

Die Einbruchszahlen steigen in Deutschland stetig, aber Detlev Sommer (56) sagt den Einbrechern jetzt den Kampf an! Mit seiner Erfindung, dem „Fenster-Schnapper“, hat Detlev eine Sicherung für Fenster entwickelt, die es fast unmöglich macht, diese aufzuhebeln. Der „Fenster-Schapper” sichert automatisch beim Schließen des Fensters – und das ohne zusätzliche Hebel, Schlüssel oder Batterien.

Noch ist sein Produkt nicht patentiert, deswegen braucht der Diplom-Ingenieur unbedingt die Unterstützung der „Löwen“. Detlev ist davon überzeugt, seinen „Fenster-Schnapper“ zum Erfolg führen zu können. Dafür braucht er 50.000 Euro und 20 Prozent seiner Firmenanteile an – wird ein „Löwe“ zuschnappen?

Die Höhle der Löwen: Die Teilnehmer der letzten Folge
Katrin Reuter und Maxim Loick aus Bonn präsentieren mit „Trackle“ einen Temperatursensor der die fruchtbaren Tage der Frau bestimmen soll. Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Trackle aus Bonn

„In unserem Produkt steckt viel Zeit, eine Menge Geld, viel Ingenieurswissen und Herzblut”, so Katrin Reuter (41) und Maxim Loick (42) ergänzt: „Dieses Investment würde uns natürlich enorm weiterhelfen. Wir sind in einer Branche unterwegs, in der man viel Kapital benötigt: Es ist Hardware und es ist ein Medizinprodukt.” „trackle” ist ein Sensor, der Frauen dabei hilft zu erkennen, wann sie schwanger werden können. Beim Eisprung steigt die Körperkerntemperatur – und nur rund um den Eisprung sind Frauen fruchtbar. Die bisherigen Meßmethoden sind sehr aufwendig und können auch ungenau sein.

„trackle” erfasst die Temperatur automatisch und die ganze Nacht lang – so kann man sicher den relevanten, nämlich den niedrigsten Wert ermitteln. Um sich jetzt auf dem Markt zu etablieren, haben die Gründer einen Kapitalbedarf von 400.000 Euro und bieten dafür 15 Prozent ihrer Firmenanteile an.

Die Höhle der Löwen: Die Teilnehmer der letzten Folge
Philipp Benseler (l.) und Erdal Alim präsentieren die App „ChefOne“. Foto: MG RTL D / Frank Hempel

CHEF.ONE aus Hamburg

Die Gründer Erdal Alim (33), Philipp Benseler (32) und Dogan Ayhan (25, war aufgrund seiner Masterarbeit nicht beim Pitch anwesend) haben mit CHEF.ONE eine Social Dining Plattform entwickelt, die die Gastronomieszene revolutionieren soll. Der Hobbykoch oder auch der Profi kann sich über die App als Gastgeber registrieren und sein Menü mit dem entsprechenden Preis und der maximalen Personenanzahl einstellen. Der potenzielle Gast wiederum schaut in seiner Stadt nach einem entsprechenden – für ihn interessanten – Dinner. Hat er eins gefunden, kann er sich einfach einen Platz an dem Tisch buchen und muss den Abend nicht alleine im Restaurant verbringen.

„Wir schaffen mit CHEF.ONE eine Win-Win-Win-Situation – ein tolles Erlebnis für den Gastgeber, für den Gast und auch für uns”, so Philipp Benseler. Die bisherige Resonanz ihrer Community ist sehr positiv und sie sind auch schon in vielen Großstädten mit ihrem Angebot vertreten. Um weiter zu wachsen wollen sie jetzt den Turbo einschalten und benötigen dafür 100.000 Euro. Im Gegenzug bieten sie 15 Prozent ihrer Firmenanteile.

Die Höhle der Löwen: Die Teilnehmer der letzten Folge
Christian Werner, Christian Anuth und Markus Weintraut (v.l.) präsentieren „I Lock It“. Foto: MG RTL D / Frank Hempel

I LOCK IT aus Brandenburg an der Havel

Christian Anuth (33), Markus Weintraut (30) und Christian Werner (33) stellen ihr weltweit erstes vollautomatisches Fahrradschloss vor. Mit I LOCK IT soll die Welt „einfacher, sicherer und moderner” werden, so die drei Brandenburger. Über 350.000 Fahrraddiebstähle werden jährlich in Deutschland gemeldet, doch das Abschließen des Rades kann gerade bei kurzen Besorgungen wie Brötchen holen oder am Bankautomaten stoppen, schnell lästig werden.

Das intelligente Fahrradschloss I LOCK IT ist mit dem Smartphone verbunden und wenn der Radfahrer sich von dem Rad entfernt, wird es automatisch verschlossen und genauso schnell öffnet es sich wieder, wenn der Besitzer zurückkehrt. Sollte das Rad von einem Dieb weggetragen werden, ertönt ein lautes Alramsignal. Um ihr Unternehmen weiter auszubauen, benötigen die Gründer 135.000 Euro und bieten zehn Prozent ihrer Firmenanteile.

Andreas (l.) und Waldemar Wegelin präsentieren mit "Tastillery" Alkohol-Probier-Sets. Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer
Andreas (l.) und Waldemar Wegelin präsentieren mit „Tastillery“ Alkohol-Probier-Sets. Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Tastillery aus Hamburg

Die Cousins Andreas (28) und Waldemar (35) Wegelin wuchsen in einer Winzerfamilie auf und bringen für ihr Unternehmen die entsprechende Expertise mit. Zusammen haben die beiden das Spirituosen-Start-up „Tastillery“ gegründet. Für stilvolle Tastings in den eigenen vier Wänden bieten sie Probier-Sets mit hochwertigem Alkohol an. Der Kunde kann sich aussuchen, ob er eine Box mit ausgesuchten Gin-, Whisky-, Cognac- oder Rum-Fläschchen haben möchte. Der Kunde bekommt das Set dann nach Hause geliefert und kann mit zwei bis drei Freunden sein eigenes Tasting erleben, Produkte vergleichen und neue Geschmäcker entdecken. In jedem Set sind fünf Probefläschchen enthalten – „frei nach dem Motto: weniger, aber dafür besser. Diese Spirituosen kuratieren wir aus den besten Whiskeys, den spannendsten Rums und den leckersten Gins aus der ganzen Welt”, erklären die Cousins.

Gefällt dem Kunden ein Produkt, kann man dieses in der normalen Flaschengröße im Onlineshop nachbestellen. Die Gründer möchten den Verbraucher mit ihren Sets an den genussvollen Konsum heranführen. Ihr Ziel: Der Onlineshop für hochwertige Spirituosen zu sein, der durch die Pakete den Menschen die Möglichkeit gibt, neue Sachen auszuprobieren ohne in eine volle Falsche zu investieren zu müssen. Dazu benötigen sie 100.000 Euro und bieten 20 Prozent ihrer Firmenanteile an.