Dienstag, 21. November 2017, 21:40 Uhr

"The Death of Stalin": Hier liegt der große Führer. Und nun?

‚The Death of Stalin‘, der auf dem Toronto Film Festival dieses Jahr als Liebling der Presse gefeiert wurde, hat nun endlich einen deutschen Starttermin: Concorde Filmverleih bringt die rabegschwarze Komödie am 22. Februar 2018 in die deutschen Kinos.

"The Death of Stalin": Hier liegt der große Führer. Und nun?
Foto: Concorde Filmverleih GmbH

Regisseur Armando Iannucci inszeniert in der Komödie, das auf wahren Begebenheiten basierende, absurde Gebalge um Josef Stalins Erbe; mit so tiefschwarzem Humor, dass einem das Lachen nicht selten im Halse stecken bleibt. Iannucci ist bereits bekannt für seine scharfzüngigen, politischen Satiren wie die mit dem Emmy ausgezeichnete Serie „Veep – Die Vizepräsidentin“ oder die für den Oscar-nominierte Komödie „Kabinett außer Kontrolle“. Mit dem neuen Film ist Iannucci nun eine grandios besetzte politische Satire gelungen, messerscharf, bitterböse und vor allem wahnsinnig witzig…

Noch gibt es keinen deutschen Trailer.

Bizarres Theater um eine Leiche

1. März 1953. Der Sowjet-Führer („Woschd“) liegt nach einem Schlaganfall im Sterben (was hier wunderbar präzise nach neusten Erkenntnissen rekonstruiert ist). Bald wird er das Zeitliche segnen – und wer es jetzt richtig anstellt, kann seine Macht übernehmen. Der sterbende Mann heißt Josef Stalin: Generalsekretär der UdSSR, Diktator, Tyrann, Massenmörder.

‚The Death of Stalin“ ist eine Satire über die Tage von seinem Ableben bis zu seiner Beerdigung: Tage, in denen die Männer aus seinem Umfeld erbittert darum kämpfen, die Macht zu übernehmen. Tage, in denen der Wahnsinn, die Verkommenheit und die Unmenschlichkeit des Totalitarismus in grellem Licht erscheinen.

"The Death of Stalin": Hier liegt der große Führer. Und nun?
Foto: Concorde Filmverleih GmbH

Hochkarätige Besetzung

Für die Besetzung konnte der Regisseur Armando Iannucci ein erstaunliches Ensemble verpflichten, dass zur ersten Garde der britischen und internationalen Schauspieler gehört: Steve Buscemi als Nikita Chruschtschow, Simon Russel Beale als Beria, dem gerade mit Belästigungsvorwürfen konfrontierten Jeffrey Tambor als Malenkow, Michael Palin als Molotow, Paul Whitehouse als Mikojan, Jason Isaacs als Schukow, Andreas Riseborough als Swetlana Stalin, Ruppert Friend als Wassili, Paddy Considine als Andrejew, Olga Kurylenko als Marija, Adrian Mcloughlin als Stalin und Dermot Crowley als Kaganowitsch.

"The Death of Stalin": Hier liegt der große Führer. Und nun?
Foto: Concorde Filmverleih GmbH
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