Freitag, 24. November 2017, 20:16 Uhr

James Hetfield: Zweifel an Metallica

James Hetfield war nicht immer überzeugt von der Musik seiner Band Metallica. Der Musiker gründete 1981 zusammen mit Lars Ulrich die Erfolgs-Herren-Kapelle. Jetzt gibt der 54-Jährige jedoch zu, dass es in der langjährigen Bandgeschichte Phasen gab, in denen er nicht zu 100 Prozent hinter der eigenen Musik stand.

James Hetfield: Zweifel an Metallica
Foto: WENN.com

Im Interview mit dem ‚Clash Magazin‘ zeigt sich der Frontmann offen wie nie: „Es muss immer ein paar Kompromisse geben – besonders, wenn da vier Typen in der Band sind. […] Es gab auch einige Zeiten, in denen sich etwas nicht richtig angefühlt hat – wie beispielsweise die ‚Load‘- und ‚Reload‘-Ära für mich. So wie das damals geklungen hat, stand ich nicht hundertprozentig dahinter, aber bin den Kompromiss eingegangen.“ Auch im Nachhinein hält sich Hetfields Begeisterung für die beiden Platten ‚Load‘ and ‚Reload‘ von 1996 und 1997 in Grenzen.

„Ich bereue nichts“

„Ich habe damals mein Bestes gegeben und trotzdem ist es nicht ganz so gut geworden, wie ich gehofft hatte. Aber nochmal, ich bereue nichts, weil es sich damals wie die richtige Entscheidung angefühlt hat. Wenn ich Kompromisse eingehen muss, um die Integrität der Band zu stärken, dann mache ich das“, betont der Metalsänger. Zwischen all den guten und schlechten Zeiten sieht Hetfield noch lange keinen Grund, als Band aufzuhören. Im Gegenteil, die Band möchte sich selbst etwas beweisen: „Ich weiß nicht, was es ist, aber das Nächste soll immer besser werden. Als Songwriter und Gitarrist bin ich immer auf der Suche nach dem ultimativen Riff, dem ultimativen Gitarrensound und dem ultimativen Text und perfektem Rhythmus.“