Freitag, 24. November 2017, 11:20 Uhr

Uma Thurman: Das sagt sie zum Fall Weinstein

Uma Thurman äußert sich zu den Vorwürfen gegenüber Harvey Weinstein. Der Film-Produzent soll über mehrere Jahrzehnte hinweg Frauen sexuell belästigt, genötigt und sogar vergewaltigt haben.

Uma Thurman: Das sagt sie zum Fall Weinstein
Foto: Joseph Marzullo/WENN.com

Gemeinsam mit Quentin Tarantino arbeitete die ‚Kill Bill‘-Darstellerin an mehreren Filmprojekten mit Weinstein. Nachdem sie sich zunächst in Schweigen hüllte, äußert sich Thurman nun erstmals zum Weinstein-Skandal.

In einem Thanksgiving-Post schrieb sie: „Happy Thanksgiving! Ich bin heute so dankbar für mein Leben, für all die, die ich liebe und für all die, die den Mut hatten, sich für andere einzusetzen. Ich habe vor kurzem gesagt, dass ich wütend bin und ich habe einige Gründe, #metoo, wenn ihr das noch nicht an meine Gesichtsausdruck erkannt habt. Ich finde es wichtig, dass man sich Zeit nimmt, fair und exakt bleibt, also…Happy Thanksgiving an alle! (Außer du Harvey, und all deine niederträchtigen Mitverschwörer – ich bin froh, dass es langsam vonstatten geht, du verdienst keine Kugel) – bleibt dran.“

Oft bereut Thurman was sie gesagt hat

Diese harschen Worte folgen, nachdem Thurman vor kurzem in einem Interview mit der ‚New York Times‘ laut eigener Aussage noch nicht bereit war, über Weinstein und seine Taten zu sprechen. „Ich habe kein kleines bisschen für euch, denn ich habe gelernt. Ich bin kein kleines Kind und das habe ich gelernt. Wenn ich sauer bin und spreche, bereue ich meistens, was ich gesagt habe. Also warte ich, bis ich weniger sauer bin. Und wenn ich bereit bin, dann sage ich, was ich sagen muss“, erklärte sie der Zeitung.