Samstag, 25. November 2017, 9:35 Uhr

Roland Emmerich schickt Mozart in die Fantasywelt

Man kann nicht sagen, dass Roland Emmerich, in Hollywood zuständig für Weltuntergänge und den Empfang von Außerirdischen, nichts unversucht lässt: ‚Die Zauberflöte‘ wird bald auf die große Leinwand kommen.

Roland Emmerich schickt Mozart in die Fantasywelt
Foto: Nicky Nelson/WENN.com

Die berühmte Oper von Wolfgang Amadeus Mozart wird bald als Vorlage für einen großen Spielfilm dienen. Der Regisseur Roland Emmerich mit seiner Produktionsfirma Centropolis sowie das Berliner Unternehmen Flimmer werden den Stoff leinwandtauglich aufarbeiten und den Film voraussichtlich schon Weihnachten 2018 herausbringen.

Die Geschichte spielt in Europa und handelt von dem 15-jährigen Halbwaisen Tim Walker, der auf das Mozart-Internat in Österreich geschickt wird. Dort entdeckt er einen geheimen Gang, der ihn in die wunderbare Welt der Zauberflöte schickt.

Neue Geschäftspläne

Der deutsche Autor und Filmemacher Florian Sigl und Christopher Zwickler, Chef des Filmportals Flimmer, entwickelten das Projekt gemeinsam, Andrew Lowery schreibt das Drehbuch. Emmerich wird als Co-Produzent involviert sein. Der Regisseur betonte bereits in einem Statement, dass ihn besonders die Mischung aus moderner und fantastischer Geschichtenerzählung fasziniere.

Nicholas John, US-Produktionsmanager der Konzernmutter Webedia, der Flimmer gehört, erklärte in einem Statement: „Es ist eine große Ehre, Teil dieses ambitionierten Projekts und des großartigen Teams dahinter zu sein. Mit dem großen Publikum unserer Entertainment-Marken in über zehn Ländern in Europa und Lateinamerika freuen wir uns, dabei zu helfen, diese neue Filmmarke aufzubauen.“ Anscheinend soll daraus wohl ebenfalls ein Franchise entstehen.