Montag, 27. November 2017, 9:35 Uhr

"Titanic"-Regisseur James Cameron: "So viele unbeantwortete Fragen"

Der weltberühmte Filmemacher, Produzent und Visionär James Cameron zieht ein Resümee. 20 Jahre nach seinem sensationellen Erfolg von ‘Titanic‘ blickt der Regisseur auf seine Arbeit zurück.

"Titanic"-Regisseur James Cameron: "So viele unbeantwortete Fragen"
Foto: Joseph Marzullo/WENN.com

In der einstündigen Dokumentation ‘Titanic: 20 Years Later‘ erfahren die Zuschauer etwas Neues über den Film und seine Entstehung. Im Interview mit ‘Collider‘ erzählt Cameron, wie der Blockbuster sein Leben veränderte. „Ich dachte, es würde wie jeder andere Film auch werden. Wie ‘Aliens – Die Rückkehr‘, ‘Terminator‘ oder ‘True Lies – Wahre Lügen‘. Ich dachte, es wird eine Zeit lang in meinem Leben sein und dann verblassen und im Regal enden. Aber bei ‘Titanic‘ scheint es nicht so zu sein. ‘Titanic‘ ist unendlich faszinierend, du kommst immer wieder zurück, weil es so viele unbeantwortete Fragen gibt.“

Da geht es auch um die Klassenunterschiede

Für den Filmemacher sind sowohl der technische Aspekt, wie es zum Sinken des Schiffes kam, als auch die Geschichten der Passagiere interessant. „Ich denke, es geht darum, wie sie im Zusammenhang miteinander stehen. […] Der Film basiert auf meiner ersten Expedition zum gesunkenen Schiff und das, was wir damals erfuhren. Aber man kann nicht wirklich verstehen, was passiert war. Vor allem nicht in der letzten Stunde vor dem Sinken, ohne zu verstehen, wie das Schiff sank und brach. […] Mit den überlebenden Menschen ist es so, denke ich, dass es nicht nur interessant ist zu wissen, wer starb und wer überlebte. Es ist auch wichtig zu wissen, wie und warum es passierte. Und da gibt es so viele Aspekte, die sich nicht um die Forensik drehen, da geht es um die Klassenprobleme, zu dieser Zeit.“