Dienstag, 28. November 2017, 13:11 Uhr

Mischa Barton: Erneuter Sieg im Sex-Tape-Streit

Mischa Barton konnte eine einstweilige Verfügung gegen ihren Ex-Freund erzielen. Die ‚OC‘-Darstellerin kämpft seit Monaten um den Schutz ihrer Privatsphäre, doch nun scheint sie dafür auch endlich belohnt worden zu sein.

Mischa Barton: Erneuter Sieg im Sex-Tape-Streit
Foto: John Rainford/WENN.com

Nach ihrem Sieg im Juni gegen ihren Ex-Freund Jon Zacharias konnte sie nun auch eine einstweilige Verfügung gegen ihren zweiten Ex-Partner Adam Spaw bewirken. Wie das Gericht am Montag (27. November) bestätigte, muss Spaw in den nächsten fünf Jahren mindestens 90 Meter Abstand zu der Schauspielerin halten und darf keine Fotos oder Videos des Hollywoodstars veröffentlichen.

Gerichtsdokumente, die ‚The Blast‘ vorliegen, legen dar, dass das Kontaktverbot zudem auch Gespräche über „Telefon, SMS, E-Mails und die sozialen Medien“ einschließe. Zudem verspreche Spaw mit seiner Unterschrift, dass er private Dateien der 31-Jährigen nicht nur nicht veröffentliche, sondern auch privat nicht mehr besitzen werde.

Der Ex wollte Video-Tapes verkaufen

Nach einer ersten Gerichtsverhandlung im September war Barton gemeinsam mit ihrer Anwältin Lisa Bloom, die auch Blac Chyna vertritt, vor die Presse getreten und hatte laut ‚People‘ verlauten lassen: „Ich bin sehr glücklich über die Entscheidung des Richters […] Es freut mich, dass auf Gerechtigkeit gesetzt wird und der Richter die Schwere dieses Falls verstanden hat.“ Bereits Anfang Juni hatte die Schauspielerin Ähnliches gegen ihren zweiten Ex-Freund Jon Zacharias bewirken können, der sogar so weit gegangen war, Sex-Tapes der Blondine an Porno-Shops zu verkaufen. Anwältin Lisa Bloom lobte ihre Klientin damals laut ‚People‘ für deren Kraft und Reife: „Ich bin stolz, einen Sieg für Mischa davongetragen zu haben. Sie tat es nicht nur für sich selbst, sondern auch für alle Frauen und Mädchen. Mischa möchte, dass jeder weiß, dass wir das Recht haben, selbst über unseren Körper zu entscheiden und ob man solche Fotos öffentlich haben möchte oder nicht.“